checkAd

Bärenmarkt Goldman Sachs: Wann es mit den Aktien wieder aufwärts gehen könnte

US-Aktien sind in diesem Jahr eingebrochen, weil Anleger sich um die Politik der US-Notenbank sorgen. Die Wall Street rätselt, wann der Bärenmarkt ein Ende finden könnte. Auch die Goldmänner wagen eine Markt-Prognose.

Nach Ansicht von Goldman Sachs wird der Aktienmarkt seinen Tiefpunkt erreichen, sobald die Fed das Ende der straffen Geldpolitik signalisiert. Möglicherweise sei dies erst dann der Fall, wenn sich eine Rezession abzeichnet, berichtet Bloomberg. "Der Markt wird zuversichtlicher werden, wenn die Fed genug Straffung signalisiert", so Goldman-Strategin Vickie Chang.

US-Aktien verlieren seit Wochen massiv an Wert. Anleger fürchten durch die Straffung der Geldpolitik eine Rezession. Gleichzeitig schießt die Inflation in die Höhe. Der S&P 500 betrat am Freitag kurzzeitig den Bärenmarkt. Der Nasdaq 100 ist im Jahr 2022 um mehr als 25 Prozent gefallen. Vor allem Techaktien sehen sich mit einem drastischen Wertverlust konfrontiert. Anleger sorgen sich um höhere Zinsen, die das künftige Gewinnwachstum bremsen könnten.

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu NASDAQ 100!
Long
Basispreis 10.896,80€
Hebel 14,91
Ask 7,26
Short
Basispreis 12.400,00€
Hebel 14,87
Ask 7,72

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

In der Vergangenheit hätten solche Aktienmarktkorrekturen ihren Tiefpunkt erreicht, wenn die Fed auf eine Lockerung umschwenkte. Laut Chang sei es dieses Mal unwahrscheinlich, dass Aktienanleger ein klares Signal von der Fed über eine Änderung der Politik erhalten, bis es klare Beweise für ein moderates Wachstum und eine sich abkühlende Preisentwicklung gibt.

"Wenn man sich an der Geschichte orientiert, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Art von geldpolitisch induzierter Kontraktion endet, wenn die Fed selbst einen Kurswechsel vornimmt, damit sich die Aktien von ihren jüngsten Tiefstständen erholen (und ihre Talfahrt beenden)", so Chang. "Es könnte sein, dass der Markt Anzeichen einer Inflationsverlangsamung sehen muss, die unsere US-Volkswirte für die zweite Jahreshälfte erwarten, um sich anhaltend zu entspannen."

Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion






8 Kommentare
 |  24715   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Kommentare

Avatar
29.06.22 16:28:31
habe ich immer mehr gemerkt in letzter zeit. schaue jetzt nur noch bei bloomberg. dax interessieret mich eh kaum.
Avatar
29.06.22 08:32:46
Was Kurse und Kennzahlen anbelangt ist diese Seite kaum brauchbar!
Avatar
28.06.22 16:01:59
wie kann es denn sein, dass bei wallstreet online der us tech 100 (nasdaq) mit ca. 3% im plus bei 12.068 punkten liegt.

und bei bloomberg der nasdaq mit 0,54% im plus bei 11586 punkten liegt?
Avatar
14.06.22 20:23:09
"Heute könnten wir die 11K von oben nach unten reißen "

Gestern kam es nicht dazu (obwohl es zugegeben echt so aussah)
aber morgen vor/nach der FED wäre noch so ein Tag

Mit 0,75 % wird gerechnet, könnte mir einen 1- 1,5% Schritt aber gut vorstellen.
Bei 0,5% würde es zeitnah einen guten "Beruhigungssetzer" nach oben machen.
Bei 1% und mehr könnte der "große Verfallstag" wohl wortwörtlich vorgezogen werden und am Freitag selbst dann vollendet
..nur meine Meinung

Ab dann würde es ja vill mal wieder langsam und vorsichtig sich normalisieren.. Wünsche äußern darf man ja,
aktuell rumort, beruhigt sich, rumort, beruhigt sich, rumort und rumpelt es an der Börse immer tiefer/stärker wie ein flotter Otto:
Entweder muss jetzt langsam ein Zwieback her oder "ET MUSS RAUS" 💩 😂
Avatar
13.06.22 16:26:09
Heute könnten wir die 11K von oben nach unten reißen - das wäre dann ein schöner Ausverkauf, bei dem dann so langsam das Familiensilber aus den Fenstern fliegt.

Disclaimer

Bärenmarkt Goldman Sachs: Wann es mit den Aktien wieder aufwärts gehen könnte US-Aktien sind in diesem Jahr eingebrochen, weil Anleger sich um die Politik der US-Notenbank sorgen. Die Wall Street rätselt, wann der Bärenmarkt ein Ende finden könnte. Auch die Goldmänner wagen eine Markt-Prognose.

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel