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    Optimistische Analysten  18061  0 Kommentare Infineon mit mächtig Aufwärtspotenzial

    Der deutsche Leitindex DAX springt von Hoch zu Hoch, die Jahresendrallye läuft. Geht es nach verschiedenen Analystenhäusern, dürfte auch der Halbleiterhersteller Infineon bald auf höheren Niveaus notieren.

    Für Sie zusammengefasst
    • DAX steigt weiter: Jahresendrallye läuft
    • Infineon verzeichnet Rekordumsätze und -gewinne
    • Analysten empfehlen Kauf: Positive Zukunftsaussichten
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    Quartalszahlen als Impuls

    Die Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Quartal sowie dem Gesamtjahr 2023 war eine Art Dosenöffner für den Aktienkurs eines der global führenden Anbieter von Halbleiterlösungen für Power-Systems und das Internet der Dinge (IoT). Kein Wunder, schließlich erreichte das Unternehmen aus Neubiberg im Landkreis München Rekorde sowohl bei Umsatz als auch der Profitabilität. Über das gesamte Geschäftsjahr wurden Erlöse von 16,309 Milliarden Euro erzielt, eine Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahresergebnis lag mit 4,399 Milliarden Euro sogar 30 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

    Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Management zwar eine Umsatzverlangsamung, dennoch sollen Umsätze in Höhe von rund 17 Milliarden Euro plus oder minus 500 Millionen Euro und einer bereinigten Bruttomarge von 45 Prozent angepeilt werden.

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    Zentraler Player der Energiewende

    Der CEO des Dax-Mitglieds, Jochen Hanebeck sieht sich derweil auf Kurs, um die vor einem Jahr ausgegebenen ambitionierten Ziele zu erreichen. In der Pressemeldung vom 15.11.2023 äußerte sich dieser wie folgt:

    „Dabei bewegen wir uns weiterhin in einem anspruchsvollen Umfeld. Unsere Zielmärkte entwickeln sich unterschiedlich: Das strukturelle Halbleiterwachstum in den Bereichen erneuerbare Energien, Elektromobilität, insbesondere in China, und bei Mikrocontrollern für die Automobilindustrie ist ungebrochen. Dagegen durchlaufen Consumer-, Kommunikations-, Computing- und IoT-Anwendungen ein temporäres Nachfragetief.“

    In Bezug auf die Energiewende beschleunigen die Bayern ihre Investitionen. Insgesamt sind im Konzern für 2024 rund 3,3 Milliarden Euro geplant. Dabei soll ein erheblicher Anteil in Anlagen zur Herstellung von Produkten auf Basis von Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) fließen. Die "Halbleiter der dritten Generation" werden derzeit vermehrt in Elektroautos, Ladestationen und Energiespeichern verbaut, Tendenz steigend. Keine Frage, in Sachen Dekarbonisierung dürfte in den nächsten Jahren weiter Goldgräberstimmung herrschen. Davon will Infineon ein großes Stück des Kuchens abhaben und sich bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts einen Marktanteil von rund 30 Prozent am globalen SiC-Markt bei einem Jahresumsatz von 7,6 Milliarden Euro sichern.

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    Analysten überbieten sich mit Kaufempfehlungen

    Die positiven Zukunftsaussichten und die hervorragende Positionierung im Bereich der erneuerbaren Energien spiegelt sich auch in diversen Analystenkommentaren wider. So wiederholte die britische Investmentbank Barclays ihre Einstufung mit „Overweight“ als auch ihr Kursziel von 47 Euro. Auch Goldman Sachs hat die Einstufung auf „Buy" mit einem Kursziel von 47,50 Euro belassen.

    Seit dem Zwischentief Anfang November konnte die Infineon-Aktie rund 37 Prozent auf 37,16 Euro zulegen und überwand unter hohem Volumen die 200-Tagelinie bei 34,50 Euro. Zwar befindet sich das Papier aktuell im überkauften Bereich, könnte jedoch nach einer kurzen Konsolidierung den Angriff auf das Jahreshoch bei 39,95 Euro starten. Nächster Zielbereich wäre dann das Hoch aus dem Jahr 2022 bei 43,84 EUR. Das All-Time-High wurde übrigens am 1.Juni 2000 während der Glanzzeiten des Neuen Marktes erzielt. Damals kostete ein Anteilsschein 77,57 Euro.

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    Autor: mar, wallstreetONLINE Zentralredaktion


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