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    Dividendenradar  46825  0 Kommentare Warren Buffetts Magnificent Seven liefern 12 Millionen Dollar Dividende pro Tag!

    Der Starinvestor hat etwa 157 Milliarden Dollar auf der hohen Kante. Einen Teil davon verdient Buffett im Schlaf. Alleine seine Top 7 Positionen im Depot zahlen jährlich eine Dividende von mehr als 4 Milliarden Dollar!

    Für Sie zusammengefasst
    • Warren Buffett hat etwa 157 Milliarden Dollar auf der hohen Kante.
    • Die Top 7 Positionen im Depot zahlen jährlich über 4 Milliarden Dollar Dividende.
    • Chevron ist die Nr. 1 der Top 7 Holdings mit einer Dividendenrendite von 4,28%.

    Wir reden hier nur von den Magnificent Seven, die Warren Buffett für das Depot von Berkshire Hathaway ausgewählt hat - die vom Wert her sieben größten Positionen. Dass wären Apple, die Bank of America, American Express, Coca-Cola, Chevron, Occidental Petroleum und die Aktie, der Warren Buffett wohl ewige Treue geschworen hat, Kraft Heinz.

    Damit gehen wir in die dritte Runde unserer neuen wöchentlichen Kolumne über Dividenden-Investitionen von wallstreetONLINE! Heute dreht sich alles um die Dividende der "Magnificent Seven" von Warren Buffett

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    Chevron: Die Nr.1 der Top-7

    Der Dividenden-König unter den Top-7 Holdings von Warren Buffett ist ganz klar der Öl-Multi Chevron. 2023 hat der Rohölproduzent über die Dividende 11,3 Milliarden US-Dollar an seine Anleger ausgeschüttet. Mit den Zahlen für das vierte Quartal hat Chevron Anfang des Jahres angekündigt, die Quartalsdividende für 2024 um acht Prozent auf 1,63 US-Dollar zu erhöhen. Das ergibt - gemessen am aktuellen Kurs - eine Dividendenrendite von 4,28 %. Da Warren Buffett 110.248.289 Aktien von Chevron besitzt, kann sich das Orakel aus Omaha auf fast 720 Millionen US-Dollar aus der Kasse von Chevron freuen, ohne einen Finger zu rühren.

    Kraft Heinz: Unterm Strich steht ein Verlust!

    Die Dividenden-Rendite von Kraft Heinz ist mit 4,25 % auch nicht viel kleiner als die von Chevron, aber ein Beispiel dafür, dass eine hohe Dividenden-Rendite immer nur ein Aspekt bei der Aktienauswahl ist und nicht der Aspekt. Der Lebensmittelproduzent schüttet für das abgelaufenen Jahr 1,60 US-Dollar je Aktie aus. Damit bekommt Berkshire Hathaway etwas mehr als 521 Millionen US-Dollar von Kraft Heinz überwiesen. Hört sich zunächst gut an.

    Die Aktie von Kraft Heinz hat allerdings in einem sehr guten Börsenjahr 2023 13,78 % an Wert verloren. Sie ist mit 38,09 US-Dollar in das Jahr abgelaufenen Jahr gestartet und hat es mit einem Kurs von 32,84 US-Dollar beendet - 5,25 US-Dollar tiefer. Das Aktienpaket von Warren Buffett an Kraft Heinz ist damit Ende 2023 etwa 1,71 Milliarden US-Dollar weniger wert gewesen als noch zu Anfang des Jahres. Die Dividende von 521 Millionen US-Dollar federt den Verlust zwar etwas ab, ist aber trotzdem ein schwaches Trostpflaster. Warren Buffett kann es verschmerzen, mancher Kleinanleger vielleicht nicht.

    Nur das richtige Zusammenspiel zwischen Kursentwicklung und Dividendenausschüttung ist ein gutes Rezept, um an der Börse Erfolg zu haben. Eine sehr hohe Dividendenrendite kann mitunter auch ein Warnsignal sein. Fällt der Kurs der Aktie kontinuierlich und die Höhe der Ausschüttung bleibt gleich, dann steigt die Dividenden-Rendite auch immer weiter an. Wenn die Ausschüttung an die Aktionäre am Ende des Jahres aber vom Kursverlust der Aktie aufgefressen wird, dann nützt auch die höchste Dividendenrendite nichts.

    Coca-Cola: Ein Dividenden-Aristokrat!

    Diesen Titel verdient sich ein Konzern, wenn er mindesten über 25 Jahre lang die Dividende kontinuierlich gesteigert hat. Bei Coca Cola ist dies der Fall - deutlich länger als nur 25 Jahre. In den vergangenen zehn Jahren hat der Getränkeriese die Dividende um jährlich 4,67 % gesteigert. Innerhalb der letzten fünf Jahre stieg die Ausschüttung um 3,55 %.

    Trotzdem war 2023 für Warren Buffett und Coca-Cola kein perfektes Match. Die Aktie des Getränkeriese büßte aufgrund der Inflationssorgen der Anleger im abgelaufenen Jahr 11,26 Prozent ein. Der Kurs fiel von 59,95 auf 53,20 US-Dollar. Das bedeutet, Warren Buffett erhält von Coca-Cola für 2023 eine Dividendenzahlung von 736 Millionen US-Dollar, während sein Aktienpaket am Hersteller der braunen Brause im selben Abschnitt ungefähr 2,7 Milliarden US-Dollar an Wert verloren hat.

    Ein Investment in Coca-Cola darf allerdings nicht nur über ein Jahr beurteilt werden. Warren Buffett hat die erste Position an Coca-Cola 1988 erworben. In diesem Jahr pendelte der Kurs von Coca-Cola zwischen 2,27 und 2,68 US-Dollar. In den vergangenen 20 Jahren hat die Coca-Cola-Aktie 13 mal das Jahr mit einem Plus beendet und sieben mal mit einem Minus. Seit Anfang 2004 hat sich der Aktienkurs von Coca-Cola mehr als verdoppelt. Von rund 20 US-Dollar ging es rauf auf 56 US-Dollar.

    2023 war für Warren Buffett und Coca-Cola zwar kein perfektes Match. Die Zeit von 1988 bis heute, ist es allerdings schon.

    Bank of America: Starinvestor schwört fast ewige Treue!

    Obwohl sich der Kurs der Bank of America für Warren Buffett in den letzten vier Jahren quasi nicht vom Fleck bewegt hat, ist das Orakel aus Omaha der Aktie treu geblieben. Im vergangenen Jahr wurde Warren Buffett gefragt, warum er der Aktie die Treue hält. Seine Antwort: "Ich habe mich vor vielen Jahren selbst eingeladen und sie haben einen sehr anständigen Deal für uns gemacht. Und ich mag Brian Moynihan enorm, und ich will einfach nicht, ich will einfach nicht verkaufen."

    Warren Buffett spricht hier einen Deal aus dem Jahr 2017 an. Vor rund sieben Jahren tauschte er seine Vorzugsaktien, die er für rund 5 Milliarden US-Dollar gekauft hatte, in reguläre Papiere um. Über die Börse hätte Buffett dafür 16,5 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen müssen. Die Bank of America hat ihm mit einem Deal zu einem Buchgewinn von 11,5 Milliarden Dollar verholfen.

    Der großzügige Rabatt, den die Bank of America Warren Buffett gewährte, hat seinen Ursprung in einem Geschäft während der Finanz- und Wirtschaftskrise aus dem Jahr 2011. Damals gewährte der Starinvestor der Bank dringend benötigte fünf Milliarden Dollar und erhielt im Gegenzug 700 Millionen Vorzugsaktien. Gleichzeitig sicherte sich Buffett das Recht, innerhalb von zehn Jahren reguläre Aktien zu einem vergünstigten Preis zu erwerben. Im Austausch dafür sollte er dann seine Vorzugsaktien abgeben.

    Klar, dass Warren Buffett der Bank of America bzw. der Aktie schon fast ewige Treue schwört. Da der Aktienkurs des Finanzinstituts 2023 auf der Stelle getreten ist, bildet die Dividende den Gewinn, den Warren Buffett mit diesem speziellen Aktienpaket eingefahren hat. Für 2023 sind das sind stolze 991,5 Millionen US-Dollar

    Occidental Petroleum: Die Dividende ist nicht der Grund!

    In den vergangenen Wochen und Monaten hat Warren Buffett fast keine Möglichkeit ausgelassen, seine Position bei Occidental aufzustocken. Mittlerweile besitzt Berkshire Hathaway 27,8 Prozent an dem amerikanischen Energie-Konzern. Das entspricht fast 244 Millionen Aktien des Konzerns.  2019 ist Warren Buffett dem Konzern bei der Übernahmeschlacht um Anadarko Petroleum zu Hilfe geeilt und hat für zehn Milliarden US-Dollar Vorzugsaktien von Occidental gekauft.

    Danach wurde es aber wieder ruhig in der Beziehung zwischen den beiden Partnern. Erst 2022 wurde es wieder lebhafter, als Buffett anfing, die Position aufzustocken. Die Ausschüttungen von Occidental können dafür allerdings nicht den Ausschlag gegeben haben. 0,72 US-Dollar bedeuten eine Dividendenrendite von 1,26 Prozent. Für einen Energiekonzern doch etwas unterdurchschnittlich. Warren Buffett und sein Team scheinen daher etwas anderes in der Beteiligung zu sehen.

    Was die Dividende für 2023 angeht, so hat sie Warren Buffett etwas weniger als 175,5 Millionen US-Dollar in die Kasse gespült, was gleichzeitig auch der kleinste Dividenden-Betrag aus den Top-7 von Warren Buffett ist.

    American Express: Long long time ago

    Warren Buffett ist bei American Express eingestiegen, da war ich noch nicht einmal auf der Welt - 1964! Getreu seines Anlagestils, hat Buffett einen Rückschlag für American Express ausgenutzt. Die Rede ist vom "Tino-de-Angelis-Salatölskandal", den wohl nur die wenigsten kennen. Anthony "Tino" De Angelis, ein Salatölhändler aus New Jersey, war damals mit 180 Millionen Dollar Schulden in den Konkurs geschlittert, und hat American Express, als größter Gläubiger, damit unter Druck gebracht.

    Der Skandal drückte massiv auf den Aktienkurs und Warren Buffett erkannte die Chance. Innerhalb von nur fünf Jahren konnte Buffett seinen Einsatz verfünffachen. Somit hat die Entwicklung der Aktie von American Express auch einen wesentlichen Anteil daran, dass Warren Buffett heute mit Berkshire Hathaway so erfolgreich ist.

    Was die Dividende angeht, so hat Warren Buffett für das Jahr 2023 von American Express insgesamt eine Zahlung von fast 364 Millionen US-Dollar in vier Raten erhalten, da der Herausgeber von Kreditkarten vierteljährlich einen Ausschüttung an die Aktionäre vornimmt.

    Apple: Die Masse macht's!

    Mit einer Dividendenrendite von 0,52 % erscheint das bis vor kurzem wertvollste Unternehmen der Welt schon etwas knauserig. Allein im Weihnachtsquartal hat der Tech-Riese aus Cupertino fast 34 Milliarden US-Dollar verdient. Trotzdem bleibt Tim Cook knipig. Apple hat damit die niedrigste Dividendenrendite unter den sieben größten Beteiligungen von Warren Buffett.

    Allerdings kommt über die große Anzahl der Beteiligung an Apple trotzdem ein schönes Sümmchen für Warren Buffett zusammen. Der iPhone-Produzent ist vom Wert her die größte Position im Depot von Berkshire Hathaway. Über die Beteiligungsgesellschaft hält Warren Buffett 5,9 Prozent an Apple. In Aktien bedeutet das: 915.560.382 Stück. Und für jede einzelne Apple-Aktie erhält Warren Buffett 0,96 US-Dollar. Macht nach Adam Riese fast 879 Millionen US Dollar. 

    Obwohl Apple der knauserigste US-Konzern von Warren Buffetts Top-Holdings ist, steuert Cupertino den zweitgrößten Betrag nach der Bank of America in die Dividendenkasse von Warren Buffett.

    Über 4,3 Milliarden US-Dollar passives Einkommen für Berkshire Hathaway

    Zusammengerechnet spülen die "Magnificent Seven" von Warren Buffett Berkshire Hathaway über 4,3 Milliarden US-Dollar jährlich in die Kasse. Pro Tag wäre das etwa ein Betrag von 11,9 Millionen US-Dollar. Tendenz steigend und dafür muss Warren Buffett keinen einzigen Finger rühren. Er schaut einfach in Ruhe zu, wie die Konzerne ihre Dividenden erhöhen und sein passives Einkommen als nächstes wahrscheinlich die Marke von fünf Milliarden US-Dollar knackt!

    1.000 Dollar monatlich mit der Chevron-Aktie

    Wie schon in den Artikeln zuvor, haben wir für Sie wieder ausgerechnet, wie viel Kapital Sie einsetzen müssten, um mit der Aktie von Chevron ein passives Einkommen von 1.000 US Dollar im Monat zu haben. Anlegern würde es in vier Beträgen a 3.000 Dollar ausgezahlt. Die Rechnung basiert auf der Dividendenerhöhung von Chevron für das Jahr 2024.

    Dementsprechend würden Anleger 1.840 Aktien von Chevron benötigen, um 12.000 US-Dollar auf Jahressicht zu erhalten. Bei einem Kurs von 152,07 US-Dollar würde der Kapitaleinsatz somit 279.832 US-Dollar betragen.

    Chevron wird mit 286 Milliarden US-Dollar an der Börse bewertet und ist damit nach Exxon Mobil die Nr. 2 der größten US-Ölkonzerne. 2023 ist aufgrund des Ölpreises zwar der Gewinn bei Chevron deutlich eingebrochen, allerdings stehen die Zeichen 2024 wieder auf Wachstum. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Anleger neben einer positiven Kursentwicklung die Dividende als Sahnehäubchen oben drauf bekommen.

    Wer an den Ausschüttungen von Chevron teilhaben möchte, der muss die Aktie spätestens am 16. Februar dieses Jahres im Depot haben. Bis zum Jahresende gibt es dann 6,52 US-Dollar je Aktie vom US-Ölkonzern.

    Fazit: Für Anleger, die sich ein Dividenden-Depot aufbauen möchten, ist die Chevron-Aktie sicherlich ein gutes Standbein. Aber auch der Dividenden-Aristokrat Coca-Cola ist ein guter Kandidat für so ein Depot. Das hängt vom Geschmack des Betrachters ab.

    Markus Weingran, wallstreetONLINE Zentralredaktion

     

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    Verfasst vonMarkus Weingran

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