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    Über 34 Billionen US-Dollar  15245  0 Kommentare Larry Fink: Anleger finanzieren "schneeballartige US-Verschuldung" nicht ewig!

    Larry Fink warnt in seinem jährlichen Aktionärsbrief vor Amerikas "schneeballartiger Verschuldung". Washington müsse Maßnahmen ergreifen, da die Investoren das Haushaltsdefizit nicht ewig finanzieren werden.

    Für Sie zusammengefasst
    • Larry Fink warnt vor Amerikas "schneeballartiger Verschuldung"
    • BlackRocks CEO sieht dringenden Handlungsbedarf in Washington
    • Kosten für Schuldendienst steigen, Inflation könnte schwer bekämpft werden

    "Die Situation ist dringlicher als je zuvor", schreibt BlackRocks CEO Larry Fink am Dienstag in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre. Er stellte ein "schlimmes Szenario" in Aussicht, das mit Japans Wirtschaft in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren vergleichbar sei, was zu einer Periode der Sparmaßnahmen und Stagnation geführt habe.

    "Ein hoch verschuldetes Amerika wäre auch ein Land, in dem es viel schwieriger wäre, die Inflation zu bekämpfen, da die Geldpolitiker die Zinsen nicht anheben könnten, ohne die ohnehin schon untragbaren Kosten für den Schuldendienst drastisch zu erhöhen", so Fink.

    Die Kosten für den Schuldendienst seien bereits in die Höhe geschnellt und die drei Prozentpunkte an zusätzlichen Zinszahlungen, die die US-Regierung jetzt für zehnjährige US-Staatsanleihen im Vergleich zu vor drei Jahren zahlen muss, seien "sehr gefährlich".

    Die Staatsverschuldung steigt etwa alle 100 Tage um eine Billion US-Dollar, was wiederum die Verbraucherpreise in die Höhe treibt. Das ist zum Teil der Grund, warum sowohl Vermögenswerte, die als Inflationsschutz gelten, wie physisches Gold, als auch Bitcoin, beide auf Rekordhöhen sind.

    "Mehr führende Politiker sollten sich mit der steigenden Verschuldung Amerikas befassen." Die USA könnten sich nicht darauf verlassen, dass die Investoren weiterhin so viele US-Treasuries kaufen würden. Das Ausland baue seine eigenen Kapitalmärkte auf und werde wahrscheinlich im Inland investieren, so Fink weiter.

    "Ist eine Schuldenkrise unvermeidlich? Nein", schreibt Fink und fordert, dass die Kapitalmärkte durch Infrastrukturinvestitionen, insbesondere in der Energiebranche, zum Wirtschaftswachstum beitragen sollten.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonGina Moesing

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