Nach 30 Prozent Crash
Duolingo im Kurskeller: Bestes Wachstum im Tech-Sektor!
Nach den letzten Quartalszahlen im Mai ging die Aktie der Sprachlernplattform Duolingo auf Talfahrt. Doch das stark wachsende Geschäft und eine günstige Bewertung überzeugen die Analysen von BofA.
- Duolingo-Aktie erhält Upgrade auf Kaufen von BofA.
- Starkes Wachstum und hohe Margen überzeugen Analysten.
- Hohe Cash-Reserven ermöglichen Aktienrückkäufe.
- Report: Goldpreis nicht zu stoppen

Die Aktie von Duolingo, der führenden Sprachlernplattform, erhält ein Upgrade von Neutral auf Kaufen durch die Analysten von BofA Research. Nach einem schmerzhaften Kursrückgang von rund 30 Prozent seit den letzten Quartalszahlen im Mai sieht das Team um Analyst Curtis Nagle starkes Aufholpotenzial bei der Online-Plattform.
"Duolingo weist das höchste Wachstum in unserer Coverage von Internetunternehmen auf, hat überdurchschnittliche Margen und bietet unserer Ansicht nach reichlich Gelegenheit, Nutzer, Umsatz und EBITDA zu steigern", so Nagle in einer Analyse zur Aktie.
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"Wir halten auch Aktienrückkäufe für immer wahrscheinlicher, da die Bilanz einen hohen Bestand an liquiden Mitteln aufweist, der Cashflow wächst, keine Schulden bestehen und es keine offensichtlichen Übernahmen jenseits kleinerer Deals gibt", so der Analyst weiter, dessen Kursziel von 245 US-Dollar zwar ein Aufwärtspotenzial von 40 Prozent sieht, aber immer noch knapp unter dem Jahreshoch vom Mai liegt.







Trotz einer Prämienbewertung liege Duolingo nun unter dem historischen Durchschnitt und sei im Vergleich zu anderen wachstumsstarken Abonnementunternehmen attraktiv bewertet, heißt es in der BofA-Analyse.
Das Unternehmen wird am 7. August die Earnings des zweiten Quartals präsentieren. Analysten erwarten einen Umsatz von 177 Millionen US-Dollar und einen bereinigten Gewinn von 38 Millionen US-Dollar, im Einklang mit den Schätzungen der Wall Street.
Mit einem Marktanteil von nur 5 Prozent bei globalen Sprachlernenden habe Duolingo erhebliches Potenzial zur Erweiterung seiner Nutzer- und Zahlerbasis. Insbesondere Asien (vor allem China) biete kurzfristig große Wachstumschancen, während in den USA und Westeuropa höhere Umsätze durch teurere Abonnementstufen erzielt werden könnten.
Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion

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