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Euro gibt zum US-Dollar weiter nach - tiefster Stand seit Anfang August

Für Sie zusammengefasst
  • Euro fällt auf 1,0885 USD, tiefster Stand seit August.
  • Zinsrückgang der EZB erwartet, Leitzinsen sinken weiter.
  • Inflationsrate in Frankreich auf 1,4% gefallen, schwach.
Devisen - Euro gibt zum US-Dollar weiter nach - tiefster Stand seit Anfang August

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag die Kursverluste der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Am Morgen fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0885 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang August. Am Vorabend hatte der Euro noch knapp über 1,09 Dollar notiert.

Seit Beginn des Monats hat die Gemeinschaftswährung mehr als zwei Prozent an Wert verloren. Als eine Ursache für den Kursrückgang gilt die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen im Währungsraum. Am Markt wird fest damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen am Donnerstag erneut senken wird. Beim derzeit wichtigsten Leitzins, dem Einlagensatz, wird ein Rückgang um 0,25 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent erwartet.

Allgemein werden bei den zwei verbleibenden Zinsentscheidungen der EZB in diesem Jahr Senkungen erwartet. "Am Schritt im Oktober und Dezember gibt es im Markt keine Zweifel mehr", sagte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank. Sollten die Daten im Euroraum in den nächsten Tagen und Wochen enttäuschend ausfallen, könnte der Markt auch darüber hinaus wieder mehr Zinssenkungen seitens der EZB einpreisen.

Ein unerwartet starker Rückgang der Inflation in Frankreich konnte dem Markt am Morgen keine stärkeren Impulse geben. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone war die für europäische Vergleichszwecke harmonisierte Inflationsrate im September laut einer zweiten Schätzung auf 1,4 Prozent gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren. Eine erste Erhebung wurde leicht nach unten revidiert.

Im weiteren Handelsverlauf könnte noch Stimmungsdaten aus der Eurozone und aus den USA für Impulse am Devisenmarkt sorgen. Auf dem Programm stehen die Konjunkturwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Deutschland und ein Indikator zur Stimmung in der US-Industrie./jkr/men






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