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Stimmung im Maschinenbau in Deutschland kippt

Für Sie zusammengefasst
  • Geopolitische Risiken und Standortnachteile belasten Branche.
  • 60% der Entscheider erwarten Konjunkturschwäche.
  • Strukturelle Probleme hemmen Innovation und Auslastung.
Umfrage - Stimmung im Maschinenbau in Deutschland kippt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Geopolitische Risiken, Standortnachteile und eine träge Produktion stimmen Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland zunehmend skeptisch. Fast 60 Prozent der befragten Entscheidungsträger erwarten auf Sicht von zwölf Monaten eine Konjunkturschwäche Deutschlands, wie aus einer Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht. Das sei Negativrekord aller bisherigen Erhebungswellen seit 2014. Der Anteil der Pessimisten sei in den letzten drei Monaten um mehr als 20 Prozentpunkte gestiegen.

"Vermutlich spielen globale Risiken wie Strafzölle, drohende Blockbildung und Krisenherde hier eine große Rolle", sagt PwC-Industrieexperte Bernd Jung. "Dass die Manager allerdings gegenwärtig finsterer auf die kommenden Monate blicken als zur Zeit der Corona-Pandemie, lässt sich mit der geopolitischen Großwetterlage allein kaum erklären." Vielmehr habe die Branche strukturelle Probleme. Dazu zählten eine Verteuerung von Standortfaktoren, der Produktionsrückgang sowie Innovationshemmnisse bei Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

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Jung spricht von einer tiefer sitzenden Zukunftsangst, die auch Innovationen hemme. Gründe seien steigende Energie- und Personalkosten sowie das Regulierungsumfeld. Die Sorgen vieler Unternehmen gingen auch mit einer unterdurchschnittlichen Kapazitätsauslastung von lediglich 84,1 Prozent einher. Nur während der Lockdown-Phase in der Corona-Pandemie sei der Wert noch niedriger ausgefallen. Lediglich weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen operiere noch nahe am Auslastungslimit.

Der deutsche Maschinenbau schwächelt schon länger. Zwar legten die Bestellungen im August laut Anfang Oktober veröffentlichter Daten des Branchenverbandes VDMA zu. Allerdings sah VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann darin wegen eines extrem schwachen Vorjahreswertes lediglich einen "Ausreißer nach oben". Die Talsohle beim Auftragseingang sei noch nicht erreicht. Das Maschinenbau-Barometer von PwC ist das Ergebnis einer vierteljährlichen Panelbefragung unter Führungskräften des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus./mis/DP/mis

 

Zusätzliche Unternehmensinformationen zur AIXTRON Aktie

Die AIXTRON Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,47 % und einem Kurs von 47,00 auf Tradegate (18. Oktober 2024, 22:26 Uhr) gehandelt.

Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der AIXTRON Aktie um -20,80 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -23,29 %.

Die Marktkapitalisierung von AIXTRON bezifferte sich zuletzt auf 1,03 Mrd..






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