Ørsted kämpft mit Milliardenverlusten: Zukunft der Offshore-Windkraft in Gefahr!

Das dänische Unternehmen Ørsted, ein führender Entwickler von Offshore-Windparks, sieht sich erneut mit erheblichen finanziellen Herausforderungen in den USA konfrontiert. Das Unternehmen kündigte milliardenschwere Abschreibungen in Höhe von 12,1 Milliarden dänischen Kronen (1,7 Milliarden US-Dollar) an, was die ohnehin angeschlagene Branche weiter belastet. CEO Mads Nipper äußerte sich enttäuscht über die aktuellen Entwicklungen und betonte die langfristige Verpflichtung von Ørsted gegenüber dem US-Markt, der großes Potenzial für erneuerbare Energien und die Schaffung von Arbeitsplätzen bietet.
Trotz dieser Rückschläge konnte Ørsted für das Geschäftsjahr 2024 ein vorläufiges operatives Ergebnis (EBITDA) von 24,8 Milliarden Kronen präsentieren, was im Rahmen der Prognosen liegt. Allerdings musste das Unternehmen bereits zwei Großprojekte in den USA absagen, was zu erheblichen finanziellen Verlusten führte. Der vollständige Jahresbericht von Ørsted wird am 6. Februar veröffentlicht.
Ein weiterer Faktor, der die Situation von Ørsted erschwert, ist die Politik von US-Präsident Donald Trump, der die Vergabe neuer Verträge für Offshore-Windparks bis zur Durchführung einer ökologischen und ökonomischen Überprüfung ausgesetzt hat. Diese politische Blockade stellt eine erhebliche Herausforderung für die Offshore-Windindustrie dar, die einst von sinkenden Kosten und niedrigen Zinsen profitierte. Aktuelle Probleme wie gestörte Lieferketten nach der Pandemie und Zinserhöhungen der Zentralbanken haben die Projektkosten jedoch in die Höhe getrieben.
Um den Herausforderungen zu begegnen, hat Ørsted einen radikalen Sparkurs eingeschlagen. Dazu gehören Kürzungen bei Dividenden, eine Reduzierung der Wachstumspläne und Neubesetzungen in Führungspositionen. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, bleibt abzuwarten, insbesondere angesichts der politischen Unsicherheiten in den USA, einem der wichtigsten Märkte für erneuerbare Energien.
In den frühen Handelsstunden an der Frankfurter Börse fiel die Ørsted-Aktie um rund 17 Prozent und notierte bei 34,74 Euro. Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Ørsted mit einem Kursziel von 520 dänischen Kronen auf "Buy" belassen, obwohl Analyst Mark Freshney auf die negativen Auswirkungen weiterer Abschreibungen und Verzögerungen beim Projekt Sunrise Wind hinweist.








Die Orsted Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von 0,00 % und einem Kurs von 35,30EUR auf Lang & Schwarz (23. Januar 2025, 07:41 Uhr) gehandelt.
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