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Bundestagswahl: Dreyer strikt gegen Bündnis mit den Linken nach der Bundestagswahl
Foto: Linke auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Bundestagswahl Dreyer strikt gegen Bündnis mit den Linken nach der Bundestagswahl

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
20.05.2017, 01:00  |  1420   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich strikt gegen ein Bündnis mit der Linkspartei nach der Bundestagswahl ausgesprochen. "Man kann nicht mit einer Partei koalieren, die gegen den Euro ist und Zweifel an der Nato-Mitgliedschaft hat", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). Das könnten die Sozialdemokraten nicht mitmachen.

Dreyer, die in Mainz mit Grünen und FDP regiert, zeigte Sympathie für eine Ampelkoalition auch auf Bundesebene. "Wir haben eine sehr gute Koalition, und ich würde eine Ampel auch immer empfehlen", sagte sie. Mit diesem Bündnis lasse sich "eine ganz große Bandbreite in der Gesellschaft erreichen". An die Sozialdemokraten appellierte Dreyer: "Wir müssen noch stärker werden. Wir können das auch schaffen." Nach den Wahlniederlagen der SPD in drei Bundesländern warnte sie vor einem Kurswechsel. Kanzlerkandidat Martin Schulz müsse "seiner Linie treu bleiben", forderte sie. "Wenn es stürmt, darf man nicht nervös werden." Schulz habe "einen sozialdemokratischen Kompass, den wir jetzt mit Konzepten unterlegen müssen". Einen Schulz-Effekt gebe es "auf jeden Fall". Die Mainzer Regierungschefin und derzeitige Bundesratspräsidentin rief dazu auf, bisherige AfD-Wähler von der SPD zu überzeugen. Es bereite ihr Sorge, dass die AfD auch in den Landtag von Nordrhein-Westfalen eingezogen sei. "Unser Ziel muss sein, die Rechtspopulisten aus allen Parlamenten herauszuhalten", sagte sie. "Jetzt geht es darum, diejenigen AfD-Wähler, die kein geschlossenes rechtes Weltbild haben, sondern Protestwähler sind, zurückzugewinnen." Mit Gerechtigkeitsthemen könne der SPD das gelingen.

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Kommentare

Weltfremde vom weiblichen Brutpflegetrieb gesteuerte Extremfeministinnen zerstören Deutschland und vor allem Schweden. Zur Rekrutierung von linken Stimmvieh scheute sich Dreyer auch nicht mit den Kopftuchtussis vom Ditib Wahlkampf zu machen und gleichzeitig den Prof. Meuten als Rassisten zu diffamieren.
Hmm,man kann nie wissen,denn bis zur Wahl,haben die Leute vielleicht endgültig die Schnauze voll,vom Euro-Gequatsche,irgendwie scheint es auch,dass Merkel einfach nicht liefern will,in ihrer "Chefsache"-Abschaffung der Altersarmut,und sowas,in Mitteleuropa,nachdem wir alle fleissig,die höchsten Beiträge bezahlt haben,dürfen wir nun einen Schuldenschnitt,nach dem nächsten finanzieren!
Europa,war wieder einmal ne tolle ,uns aufgezwungene Idee aber wenn die anderen immer noch nicht liefern können,...
Es fehlt jedenfalls an klaren,sozialdemokratischen Ausrichtungen,Argumente kommen stets nur,um ein unerwünschtes Posten-Geschiebe zu beflügeln,welches jede Glaubwürdigkeit verloren hat,erinnern wir uns an die Krise,unter Schmidt,dasselbe Theater!
Die Franzosen,wirken schon richtig verzweifelt,Macron flüchtet in Europa-Ausschweifungen,um davon abzulenken,dass ihm ein geeignetes konzept fehlt,er will die heimischen Probleme scheinbar meiden,die er offenbar nicht lösen kann oder will,da darf man sich jetzt eh nicht weiter rein treiben lassen!
In Deutschland,gibt es wie eh und je dieselben Opfer,Rentner,Witwen und Krüppel-die klassische Euro-Schande,was hat es gebracht?

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