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Warum Wasserstoffautos praktisch schon Geschichte sind

Vor zehn Jahren war es naheliegend, dass Wasserstofffahrzeuge einen wichtigen Platz in der Verkehrsinfrastruktur der Zukunft einnehmen würden. Kleine Elektroautos sahen aus Kostengründen und in Bezug auf die Reichweite nach einer potenziellen Alternative aus. Doch die Käufer einiger PKW-Typen sowie die Betreiber von LKWs und Bussen waren eher geneigt, Wasserstoff zu nutzen. Unternehmen wie Plug Power (WKN:A1JA81) und Ballard Power Systems (WKN:A0RENB) sahen eine Chance, aus kleinen Märkten wie Gabelstaplern in die größeren Märkte für PKWs, LKWs und Langstrecken-LKWs zu expandieren.

Pilotprogramme mit UPS und FedEx zeigten vielversprechende Ergebnisse, und Firmen wie Toyota, Hyundai und Honda hofften, die Technologie und Tankstelleninfrastruktur für PKWs voranbringen zu können. Im schlimmsten Fall schien Wasserstoff neben Elektroautos eine weitere gängige Option werden zu können.

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Stattdessen erfreuen sich gerade Elektroautos großer Beliebtheit, während Wasserstofffahrzeuge keinerlei Spuren auf dem Markt hinterlassen haben. Wasserstoff ist im Transport- und Energiespeichermarkt bis heute eine Nischenanwendung.

Warum Batterien besser als Wasserstoff sind

Vor einigen Jahren gab es drei Argumente gegen batterieelektrische Fahrzeuge. Nur eine kleine Anzahl von Elektroautos hatte die entsprechende Reichweite, um mit herkömmlichen Alternativen zu konkurrieren. Die Ladezeiten, um 200 oder 300 Meilen zu schaffen, betrugen noch Stunden. Jene Fahrzeuge, die die gewünschte Reichweite zur Verfügung stellten, waren aber leider unerschwinglich.

Dies schienen große Hürden für die Elektroautos zu sein und ein scheinbarer Vorteil für Wasserstoffautos. Doch dann verbesserte sich die Technik und das Model S von Tesla (WKN:A1CX3T) schaffte mit einer Ladung bereits 315 Meilen. Der Chevy Bolt von General Motors (WKN:A1C9CM) schafft 238 Meilen. Reichweite und Kosten verbessern sich immer schneller, sodass nur noch die Ladezeit eine Hürde darstellt. Oder etwa doch nicht?

BMW, Mercedes-Benz, Ford sowie Audi und Porsche von VW gaben im November bekannt, dass sie gemeinsam Ladestationen auf CCS-Standard mit 350 kW in ganz Europa einführen werden. Das ist mehr als doppelt so schnell wie die derzeitigen Ladestationen mit 145 kW von Tesla. Bei dieser Kapazität werden sie in der Lage sein, über 1000 Meilen Reichweite pro Ladestunde zu erreichen. So kann es schon bald nur noch 10 Minuten dauern, um 200 Meilen Reichweite “aufzutanken”. Einen Monat später twitterte Elon Musk, dass Tesla sich gerade mit Ladestationen beschäftige, die deutlich schneller wären.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
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