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Euro mit Schwächeanfall im September

Gastautor: Dr. Ulrich Kater
14.10.2017, 12:25  |  983   |   |   

Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar von seinem Höchststand im September bei 1,20 EUR-USD einen Wertverlust in den vergangenen Wochen von 3% verbuchen müssen. Der Blick auf den handelsgewichteten Euro-Wechselkurs zeigt aber, dass die Abwertung gegenüber dem US-Dollar überdurchschnittlich hoch ausgefallen ist. Denn der Rückgang des handelsgewichteten Euro-Wechselkurses hat über den gleichen Zeitraum nur 0,8% betragen. Zu den fünf Schwergewichten mit einem Gesamtanteil von 65% im effektiven Euro-Wechselkurs neben dem US-Dollar gehören die Währungen der Länder China, Vereinigtes Königreich, Polen und der Schweiz. Der Euro hat nur leichte Verluste gegenüber der chinesischen Währung (-1,3%), und dem Schweizer Franken   (-0,8%) hinnehmen müssen. Eine Aufwertung hingegen gab es für den Euro gegenüber dem britischen Pfund (+1,1%) und dem polnischen Zloty (+0,8%).

Bis Ende 2018 rechnen wir mit einer Abwertung des effektiven Euro-Wechselkurses um rund 2%. Dies liegt vor allem an den erwarte-ten Abwertungen des Euro gegenüber dem US-Dollar, der chinesischen Währung und dem polnischen Zloty.

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Dr. Ulrich Kater
Chefvolkswirt, DekaBank

Der promovierte Volkswirt war von 1995 bis 1999 im Stab der „fünf Wirtschaftsweisen“ für die Themen Geldpolitik und Kapitalmarkt verantwortlich. Seit 1999 hat er maßgeblich zum Aufbau der Volkswirtschaftlichen Abteilung der DekaBank beigetragen, ist seit 2004 Chefvolkswirt der DekaBank und übernahm 2006 den Vorsitz der Kommission Wirtschaft und Finanzen im Verband Öffentlicher Banken, den er bis heute innehat.

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