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EUR/USD auf dem Weg zum Jahreshoch?


ISIN: EU0009652759 | WKN: 965275 | Symbol: EUR/USD
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Forex
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Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Mitte 2015. Jede Kurskerze (Candlestick) stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von 1,1930.



EUR/USD entfernt sich von 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt

EUR/USD bewegt sich aktuell über der blauen Linie des 20-Wochen Gleitenden Durchschnitt (GD), über dem 50-Wochen-GD  (grüne Linie im Chart), was positiv zu werten ist.  Der wichtige, noch fallende langfristige 200 Wochen Gleitende Durchschnitt wurde in den vergangenen Woche deutlich überschritten, was ebenfalls positiv zu werten ist.

EUR/USD im Aufwärtstrend

Aus Sicht des Wochencharts befindet sich EUR/USD wieder im Aufwärtstrend, nachdem in der vergangenen Woche das Oktoberhoch bei 1,1879 überschritten wurde. 

Monatschart gibt Investment-Kaufsignal

Aus Sicht des längerfristigen Monatschart wurde ein Investment-Kaufsignal generiert, als in der vergangenen Woche das Oktoberhoch bei 1,1880 überschritten wurde, mit einem ersten Kursziel am Septemberhoch bei 1,2092.



Fazit unserer Chartanalyse:

Mit der positiven Kursentwickung in den vergangenen zwei Wochen hat sich das Chartbild weiter deutlich verbessert und es kann eine weitere Kurserholung in Richtung Jahreshoch bei 1,2092 erwartet werden.

Das  postive Chartbild würde erst dann auf negativ drehen, wenn das aktuelle Novembertief bei 1,1554 unterschritten wird.

Mit freundlichen Grüßen
Karsten Kagels


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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.273.744 von karstenkagels am 25.11.17 15:52:17Guten Morgen,

wenn ich das so lese, denke ich automatisch an Naturgetze wie „wenn es regnet, wird es nass“.

Ist Charttechnik aber nicht eher „wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist“.

Okay, die aktuellen Kerzen zeigen nach oben. Aber würden sie immer die gleiche Richtung beibehalten, stünde alles irgendwo über den Wolken.
Die Bewegung der letzten 2 Wochen ist markant, aber wie sieht es mit Fundamentalem aus?
Beim letzten Jahreshoch war von Tapering der EZB auszugehen - faktisch kann man das so nicht nennen. Die Fed erhöht im Dezember die Zinsen erneut, verkauft ferner Anleihen. Wie sieht das mit der Zinsdifferenz aus?
Eine gewisse Änderung seit September.

Was, wenn die Trump‘sche Steuerreform abgesegnet würde?
Was, wenn der Weg zur (beschämdenden!) neuerlichen GroKo nicht so glatt verläuft?

Nichts gegen Charttechnik, aber wie plötzlich der Wind dreht (vor 4 Wochen war noch mind. 1,1450 das Ziel, teils 1,1250), das ist schon komisch.

Eine offene Diskussion und kontroverse Meinungen wären spannend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.275.985 von StoxxmasterXXL am 26.11.17 08:19:19Hallo,

die Fundamentaldaten helfen im kurzfristigen Trading nach Tages- oder Wochencharts nicht weiter, denn die Fundamentals ändern sich ja nicht täglich oder wöchentlich. Außerdem sind sie genauso schwer zu interpretieren wie die Charts. Aktuelles Beispiel: Die Regierungsbildung in Deutschland seht auf dem Spiel und trotzdem steigt der Euro seit drei Wochen, komisch oder?

Was das Chartlesen angeht, so ist das eine Kunst, für die man viel, viel Übung und Erfahrung braucht, und trotzdem kann man regelmäßig falsch liegen. Es ist ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit, nicht mehr und auch nicht weniger.

Ja, der Wind hat vor drei Wochen plötzlich gedreht...so ist die Börse, nicht immer kalkulierbar und oft genug voller Überraschungen.

Gruss
Karsten
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.277.485 von karstenkagels am 26.11.17 13:58:50im Moment ist der Forex Markt ja relativ einfach zu traden, sowohl die mittelfristige Charttechnik als auch die fundamental Daten sprechen für einen sehr schwachen Dollar und einen starken Euro.
Die Staatsausgaben der USA sind auf dem Höhepunkt so hoch wie seit 2009 nicht mehr. Staatsausgaben sind reales Geld drucken und inflationär. Inflation ist bärisch für den US Dollar. Die Europäische Notenbank macht Assetkäufe und hält sich an Austerität, was bullisch für eine Währung ist. Daß eine Währung immer stärker wird weil der Zinsvorteil das Kapital anlockt ist genau so ein Märchen ,wie die Arzte vor 200 Jahren geglaubt haben ,daß man bei jeder Krankheit einen Aderlass vornehmen muss und haben sich dann immer gewundert wenn der Patient dann gestorben ist. Dieses falsche Verständnis von Fiskalpolitik wird bei allen Banken und "volkswirtschaftlichen Lehren" gelernt, deshalb wird auch allen Ortes nur der Kopf geschüttelt wenn der Euro immer höher steigt und die Trader versuchen bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Euro zu shorten . Aus diesem grund muss man ja nur jede schwäche im euro nutzen um long zu gehen und gelegentlich auf Rücksetzer warten. Je mehr die Notenbank also Fed die Zinsen anhebt, desto mehr wird die inflation angeheizt und desto schwächer wird der Dollar werden, noch leichter kann man sein Geld nicht verdienen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.284.247 von Sdrasdwutje am 27.11.17 12:33:49Hallo Sdrastwutje,

vielen Dank für deinen Kommentar, dem nichts hinzugefügt werden muss.

Ich denke EUR-USD könnte noch Raum bis 1,25 haben, wo sich die langfristige Abwärtstrendlinie befindet.

Aber mal sehen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.284.328 von karstenkagels am 27.11.17 12:40:49Hallo zusammen,

Vorsicht, bewusst provokant: wenn es so einfach und dem nichts hinzuzufügen ist, verpfände ich morgen Haus und Hof, Oma, Schwiegermutter und den angekauten Knochen unseres Hundes und gehe all in Euro-long und bin zu Weihnachten reich 😂

Quatsch beiseite, ich finde die Charttechnik selbst auch interessant, habe durchaus viele Positivbeispiele, teils sogar real gehandelt.
Ich oute mich hier als Euro-short, in bei 1,1650, Knock-out-Schwelle 1,25. Vor 3 Wochen habe ich an die SKS geglaubt, jetzt bin ich hin- und hergerissen, ob ich einen 180-Grad-Schwenk mache.

Kurzfristig spielen allerdings auch Fundamentals eine Rolle. Allem voran die Abstimmung im Senat zur Steuerreform. Auswirkung auf EUR/USD m.E. nicht klar vorhersehbar. Abstimmung über Powell nach vorheriger Anhörung, Yellen am Mittwoch mit evtl. etwas gelöster Zunge...
Charttechnik hat was, aber ist sie aktuell so eindeutig das Nonplusultra wie hier konstatiert wird?

Gruß
Stoxx
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.291.249 von StoxxmasterXXL am 27.11.17 21:59:03hat ja keiner was von Weihnachten gesagt. Geduld ist das oberste Gebot und wohl kaum "all in"
nur mit knock out Schwelle bei 1,25, ist das sowieso schon sicher daß der Schein nächstes Jahr irgendwann tot ist. Wer das nicht glaubt mit dem Zinsunterschied, sollte mal auf den russischen Rubel schauen, da hat die russische Notenbank die Zinsen mehrfach gesenkt und der Rubel ist die best performende Währung gegen den US Dollar. Zinssenkungen sind deflationär, es senkt die Preise für Waren und Dienstleistungen. Solange es keine ernsthaften Bestrebungen gibt eines Landes den Euro zu verlassen und die US Notenbank bei ihrer Zinssteigerungspolitik bleibt, wird es nicht viel geben was den Euro am weiter steigen hindern wird,
das einzigste Hindernis in 2017 war die Frankreichwahl, deswegen wurde der euro bis dahin künstlich unten gehalten, von Spekulanten oder sonstwen nach unten getrieben. Nach dem diese Unsicherheit aus dem Markt war, hat der Euro kaum aufgehört zu steigen und da wird es wie gesagt nicht viel geben was das stoppen soll
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.291.249 von StoxxmasterXXL am 27.11.17 21:59:03Fiscal flows
Total net spending thru Nov 22, $668.4 bln, up $15 bln over same
time last year and growing at 2.3% y-o-y. Spending still holding up
pretty well, surpassing last year and probably set to accelerate.

hier die frischen Zahlen von den Staatsausgaben der USA , jedes Wachstum dort ist ein Schritt näher zu dem Grabstein von Deinem Euro Shorts
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.291.249 von StoxxmasterXXL am 27.11.17 21:59:03
Zitat von StoxxmasterXXLHallo zusammen,

Vorsicht, bewusst provokant: wenn es so einfach und dem nichts hinzuzufügen ist, verpfände ich morgen Haus und Hof, Oma, Schwiegermutter und den angekauten Knochen unseres Hundes und gehe all in Euro-long und bin zu Weihnachten reich 😂

Quatsch beiseite, ich finde die Charttechnik selbst auch interessant, habe durchaus viele Positivbeispiele, teils sogar real gehandelt.
Ich oute mich hier als Euro-short, in bei 1,1650, Knock-out-Schwelle 1,25. Vor 3 Wochen habe ich an die SKS geglaubt, jetzt bin ich hin- und hergerissen, ob ich einen 180-Grad-Schwenk mache.

Kurzfristig spielen allerdings auch Fundamentals eine Rolle. Allem voran die Abstimmung im Senat zur Steuerreform. Auswirkung auf EUR/USD m.E. nicht klar vorhersehbar. Abstimmung über Powell nach vorheriger Anhörung, Yellen am Mittwoch mit evtl. etwas gelöster Zunge...
Charttechnik hat was, aber ist sie aktuell so eindeutig das Nonplusultra wie hier konstatiert wird?

Gruß
Stoxx


Also ich würde niemals behaupten, das Charttechnik das NonplusUltra ist...es ist einfach ein Werkzeug, wie es auch andere Werkzeuge für Analyse und Prognose gibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.294.951 von karstenkagels am 28.11.17 10:29:25Noch fühle ich mich wohler Short.

Dass der Euro diesmal gefallen ist, nachdem little rocket man eine Rakete hat fliegen lassen, ist sonderbar. Ich erinnere mich an Ende August, als genau sowas als Erklärung für einen Euro-Anstieg („sicherer Hafen und so“, was dem Dollar abgesprochen wird) herhalten musste.

Kurse machen Nachrichten oder wie das nochmal war.

Diese Woche kommt aber noch Vola rein, ich glaub’s ja auch. Und charttechnisch liegen die Vorteile auf der Oberseite. Das wird, unabhängig von Invests, interessant werden, welcher Ansatz recht behält.
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