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Strafzölle Dekret für US-Strafzölle unterschrieben

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
08.03.2018, 21:59  |  1570   |   |   
Washington (dts Nachrichtenagentur) - US-Präsident Donald Trump hat das notwendige Dekret für die Einrichtung von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) unterschrieben. Trump setzte seine Unterschrift unter die notwendigen Dokumente, während im Hintergrund Arbeiter aus der US-Industrie mit ihren Schutzhelmen unter dem Arm zusahen. Die Sondersteuer soll 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium betragen.

Sie sollen laut US-Medienberichten in 15 Tagen in Kraft treten. Mexiko und Kanada sollen zunächst davon befreit sein, auch alle anderen Länder seien eingeladen, Ausnahmen auszuhandeln, sagte Trump. Zuvor hatte er den umstrittenen Schritt nochmals verteidigt: "We have to protect and build our Steel and Aluminum Industries while at the same time showing great flexibility and cooperation toward those that are real friends and treat us fairly on both trade and the military", sagte Trump und wiederholte exakt die Worte, die er am Morgen schon auf Twitter veröffentlicht hatte. China könne in einem Monat so viel Stahl produzieren wie die USA in einem Jahr - weil die Fabriken geschlossen worden seien. Diese würden nun wieder geöffnet. Wer keine Steuern zahlen wolle, solle seine Produktionsstätten in den USA eröffnen, rief er der Wirtschaft zu. Es wird befürchtet, dass die EU nun ihrerseits neue Strafzölle auf Importe aus den USA erhebt und damit ein Handelskrieg ausbricht. Trump kündigte bereits weitere Zölle an: Die USA würden künftig denselben Zoll auf Güter aus bestimmten Ländern erheben, wie diese auf den Import der entsprechenden US-Waren, ein sogenanntes "reciprocal tax system", so der US-Präsident.
Wertpapier
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Kommentare

Kein Staat der EU exportiert mehr nach USA als Deutschland.
Deshalb sollte Deutschland bei Gegenmaßnahmen so heftig wie möglich auf die
Bremse treten.
Der Bumerang träfe uns am heftigsten.
Das Gleiche gilt für Maßnahmen gegen GB bezüglich des Brexits.

Die EU beschließt und wir beginnen zu leiden.
Ich bin mir nicht sicher, dass Merkel als Physikerin das so richtig
begreift.
Womit will Zar Waldi sein Volk ernähren?
Warum klappt es mit den gewaltigen südrussischen Ländereien nicht?
Mitteleuropa schafft mit weniger Land wesentlich mehr.
Ich wollte zur Wolga kommen, an einer bestimmten Stelle, an einer bestimmten Stadt. Zufälligerweise trägt sie den Namen von Stalin selber aber denken Sie nur nicht, dass ich deswegen dortlos marschiert bin - sie könnte auch ganz anders heißen - sondern weil dort ein ganz wichtiger Punkt ist. Dort schneidet man nämlich 30 Millionen Tonnen Verkehr ab, darunter fast Neun Millionen Tonnen Ölverkehr. Dort floß der ganze Weizen aus diesem gewaltigen Gebieten der Ukraine, des Kuban-Gebietes, zusammen, um nach Norden transportiert zu werden. Dort ist Manganerz befördert worden; dort war ein gigantischer Umschlagplatz. Den wollte ich nehmen, und - wissen Sie - wir sind bescheiden, wir haben ihn nämlich! Es sind nur ein paar ganz kleine Plätzchen da. Nun sagen die anderen: "Warum kämpfen sie dann nicht schneller?" Weil ich dort kein zweites Verdun haben will, sondern es mit ganz kleinen Stosstrupps mache. Die Zeit spielt dabei gar keine Rolle.

Es kommt kein Schiff mehr die Wolga hoch, und das ist das Entscheidende!

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