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Tausende Geräte betroffen FBI warnt vor Hackerangriffen auf private Router

28.05.2018, 09:01  |  5435   |   |   

Ein globales Netzwerk von Hunderttausenden von Routern ist bereits unter der Kontrolle der Sofacy Group, sagte das US-Justizministerium letzte Woche. Internet-Routerbesitzer sollen diese ausschalten und wieder einschalten. Unter den betroffenen Netzwerkgeräten befanden sich Geräte von Herstellern wie Linksys, MikroTik, Netgear und TP-Link.

Am vergangenen Freitag gab das F.B.I. bekannt, dass ein mit Russland verbundenes Maleware-System tausende Internet-Router manipuliert. Die Malware sei in der Lage, den Webverkehr zu blockieren, Informationen zu sammeln, die über Heim- und Bürorouter laufen, und die Geräte vollständig zu deaktivieren, so das F.B.I. 

Die Hacker-Gruppe Sofacy, die auch als A.P.T. 28 und Fancy Bear bekannt ist und von Russlands militärischem Geheimdienst geleitet wird, hackte auch das Democratic National Committee vor den Präsidentschaftswahlen 2016, so die amerikanischen und europäischen Geheimdienste.

Das F.B.I. gab Empfehlungen für jeden Besitzer eines Routers heraus. Am einfachsten ist es, das Gerät neu zu starten, was die Malware vorübergehend stört, wenn sie vorhanden ist. Es wird auch empfohlen, die Software des Geräts zu aktualisieren und ein neues sicheres Passwort zu wählen. Wenn Einstellungen für die Fernverwaltung vorhanden sind, schlägt das F.B.I. vor, diese zu deaktivieren.

Eine Analyse von Talos, der Threat Intelligence Division des Technologiekonzerns Cisco, schätzt, dass mindestens 500.000 Router in mindestens 54 Ländern von der Malware infiziert wurden, die das F.B.I. und Cybersecurity-Forscher VPNFilter nennen. Unter den betroffenen Netzwerkgeräten befanden sich Geräte von Herstellern wie Linksys, MikroTik, Netgear, Netgear, QNAP und TP-Link.

Ein F.B.I.-Beamter sagte gegenüber Reuters, dass die Geräte, von denen bekannt ist, dass sie vom Hack betroffen sind, in Elektromärkten oder Online gekauft wurden. Allerdings schloss das F.B.I. nicht aus, dass auch Router, die Kunden von Internet-Providern zur Verfügung gestellt wurden, betroffen sein könnten, fügte der Beamte hinzu. Er sagte, dass die Malware aufgrund von Verschlüsselung und anderen Taktiken schwer zu erkennen sei.

Quellen:

New York Times

The Guardian



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