DAX+1,27 % EUR/USD+0,02 % Gold+0,11 % Öl (Brent)+1,18 %
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Schlechte Tech-Stimmung drückt Laune aller
Foto: Justin Lane - dpa

ROUNDUP/Aktien New York Schluss Schlechte Tech-Stimmung drückt Laune aller

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
30.07.2018, 22:30  |  1027   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Die anhaltenden Verluste im Technologiesektor haben am Montag auch allen anderen US-Anlegern die Stimmung vermiest. Dank eines optimistischeren Geschäftsausblicks von Caterpillar konnten Standardwerte ihr Minus allerdings deutlich kleiner halten.

Der Dow Jones Industrial verlor am Ende des Handelstages 0,57 Prozent auf 25 306,83 Punkte. Der den breiten Markt widerspiegelnde S&P 500 büßte 0,58 Prozent auf 2802,60 Punkte ein. Der technologielastige Nasdaq-Auswahlindex 100 sackte um 1,42 Prozent auf 7193,10 Punkte ab.

Caterpillar hatte im abgelaufenen Quartal die Gewinnerwartungen des Marktes geschlagen und sein Ergebnisziel je Aktie für das Gesamtjahr angehoben. Die globalen Handelskonflikte, die die Anleger zuletzt gesorgt und auf den Kurs gedrückt hatten, waren der Nachfrage der Kunden offenbar nicht abträglich gewesen. Nachdem das Papier der schlechten Allgemeinstimmung bis zur letzten Handelsstunde zum Teil deutlich getrotzt hatte, fiel der Widerstand der Anleger gegen das Minuszeichen anschließend in sich zusammen. Die Caterpillar-Aktie ging schließlich mit einem Abschlag von 2 Prozent aus dem Handel.

Ölwerte verteidigten vor dem Hintergrund steigender Ölpreise hingegen ihre anfänglichen Kursgewinne bis zum Handelsschluss. So legten Chevron als einer der besten Werte im Dow Jones um 1,5 Prozent zu. ConocoPhillips gewannen 1,15 Prozent. ExxonMobil hingegen verloren 0,22 Prozent. Hier hatten Goldman Sachs und JPMorgan das Kursziel für den Titel nach den am Freitag vorgelegten schwächer als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen gekappt.

American Express zählten mit minus 2,9 Prozent zu den größten Verlierern im Dow. Laut "Wall Street Journal" hat der Kreditkartenkonzern seit mindestens 2004 zur Ankurbelung seiner Umsätze und Mitarbeiterprovisionen die Währungsumrechnungskurse für Geschäftskunden angehoben, ohne dies entsprechend mitzuteilen. Das belastete auch den Wettbewerber Visa. Dessen Papiere verlor als Index-Schlusslicht 3 Prozent.

Technologieaktien gehörten ebenfalls zu den größten Verlierern. So gaben im Dow Microsoft um 2,2 Prozent nach. Zu den schlechtesten Werten im Nasdaq 100 zählten Netflix mit minus 5,7 Prozent, Facebook mit minus 2,2 Prozent und Amazon mit minus 2,1 Prozent.

Twitter büßten 8 Prozent ein. In der vergangenen Woche hatten gesunkene Nutzerzahlen beim Tech-Schwergewicht Facebook sowie beim Kurznachrichtendienst bereits die gesamte Branche belastet.

Der Eurokurs zeigte notierte zuletzt bei 1,1704 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1684 (Freitag: 1,1625) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8559 (0,8602) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen verloren 5/32 Punkte auf 99 5/32 Punkte und rentierten mit 2,97 Prozent./he

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel