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Siemens – guter Punkt für die Aktie

Gastautor: Daniel Saurenz
06.08.2018, 12:21  |  433   |   |   

SiemensDie Dividende bei Siemens liegt mit gut 3 Prozent über der Zins für 10-jährige US-Bonds. Das muss man heutzutage in globalen Zeiten betonen, denn Geld ist wieder eine Anlageklasse wie es die Goldmänner jüngst sagten als Daniel zu Gast war im Messeturm. Und da ist in der Tat was dran. Für uns ist Siemens aber eine Anlage wert und zwar mit Nutzen der Dividenden – über ein Bonuspapier. Die TR3PW4 zahlt 7,5 Prozent Rendite pro Jahr bei Abgeld! zur Aktie und Barriere von 88 Euro. Was will man mehr? Wir finden – rein damit ins Depot. Das gilt auch für den DAX-Discount-Call DD2V11  und das ProSieben-Papier TR3WGV. Dazu verweisen wir nochmal auf für Sie ausgesuchte Renditebringer mit Puffer:

Capped-Bonus:

BMWCQ8W0V

EuroStoxx - HW98Y2

DAX - HX0GPH

Discount-Zertifikate:

Osram - CA1XQ8

Dialog - MF59UP

Und wir blicken auf die Studie der Comdirect:

17 Milliarden Euro  – Das entspricht 205 Euro pro Bundesbürger – vom Säugling bis zum Rentner. Zu diesen Ergebnissen kommt der quartalsweise erscheinende comdirect Realzins-Radar, der gemeinsam mit Barkow Consulting ermittelt wird.

comdirect Realzins-Radar: Wertverlust für deutsche Sparer so hoch wie noch nie 

  • Im ersten Halbjahr hat jeder Deutsche im Durchschnitt 205 Euro verloren
  • Wertverlust seit Ende 2010 beträgt 1.117 Euro pro Kopf
  • Realzins im zweiten Quartal auf historischem Tief von minus 1,77 Prozent

Allein zwischen April und Juni 2018 beträgt der Wertverlust 9,8 Milliarden Euro. Umgerechnet auf alle Bundesbürger sind das 118 Euro pro Kopf. Der Grund ist eine gestiegene Inflationsrate von durchschnittlich 1,96 Prozent im zweiten Quartal 2018. Das ist der höchste Stand seit Ende 2012. Gleichzeitig liegen die durchschnittlichen Zinssätze für Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen mit 0,19 Prozent auf einem historischen Tiefstand. Der Realzins liegt damit bei minus 1,77 Prozent. Das ist der mit Abstand niedrigste Wert seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2003. Als Realzins wird der tatsächliche Zins für Spareinlagen nach Abzug der Inflation bezeichnet.

„Auch nach fast einem Jahrzehnt Niedrigzins sparen die Deutschen gegen die niedrigen Zinsen an. Damit verschenken sie einen Teil ihres Erspartes, anstatt es zu vermehren“, sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect. Deutlich wird dies bei der langfristigen Betrachtung: So hat jeder Deutsche seit Ende 2010 im Schnitt 1.117 Euro durch Geldeinlagen verloren, deren Verzinsung unterhalb der Inflationsrate liegt. Dennoch setzen sie weiter auf Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen. Das Volumen dieser Anlagen ist gegenüber dem Vorjahr sogar um 4,1 Prozent gestiegen.

Arno Walter appelliert daher an die Sparer: „Es ist an der Zeit, das eigene Anlageverhalten zu überdenken und endlich stärker auf Wertpapiere beim langfristigen Vermögensaufbau zu setzen. Die Geldanlage mit Wertpapieren ist schließlich kein Hexenwerk. Und bei festverzinslichen Sparprodukten ist in der aktuellen Niedrigzinsphase vor allem eines sicher: dass das Ersparte langfristig an Wert verliert. Das gilt insbesondere für das so geliebte Sparbuch.“ Sparpläne ab 25 Euro und Tools wie die digitale Vermögensverwaltung cominvest bieten hierfür einen bequemen Einstieg mit vergleichsweise geringen Beträgen.

Quelle: Comdirect, eigene Recherche



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