DAX+0,09 % EUR/USD-0,06 % Gold-0,11 % Öl (Brent)+0,42 %

Drei Anlagetricks für Selbstständige

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
01.09.2018, 08:55  |  767   |   |   

Wer sich selbstständig macht, hat im Leben viele neue Freiheiten, die allerdings auch mit mehr Verantwortung einhergehen. Eine dieser Verantwortungen ist beispielsweise, sich um die eigene Altersvorsorge zu kümmern. Dafür muss man als Freelancer aber auch Geld ansparen.

Heute spreche ich über drei interessante Möglichkeiten, wie man in diesem Bereich ohne großen Aufwand die persönliche Rendite optimieren kann.

Allianz mit festem Hebel folgen [Anzeige]
Ich erwarte, dass der Allianz steigt...
Ich erwarte, dass der Allianz fällt...

Verantwortlich für diese Anzeige ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com.

Trick 1: Vorsicht bei Rentenversicherungen

Selbstständige wie auch Angestellte machen häufig den gleichen Fehler. Sie sorgen mit Versicherungsprodukten für ihr Alter vor. Diese Produkte werden natürlich besonders gern von Versicherungsagenturen bzw. Maklern verkauft.

Kein Wunder, denn Abschlusskosten und Provisionen sind für die Versicherer zweifelsfrei ein ziemlich gutes Geschäft. Hinzu kommt, dass diese Produkte am Beispiel der Rürup-Rente auch noch steuerlich gefördert werden.

Ob das allerdings viel bringt, würde ich stark in Zweifel ziehen. Der Garantiezins für eine Rürup-Rente liegt seit Anfang 2017 bei 0,9 %. Und dann wären da ja auch noch die Inflation sowie die bereits oben genannten nicht unerheblichen Abschlusskosten bzw. Provisionen.

Außerdem ist die Rürup-Rente extrem unflexibel. Sie kann nur als laufende Rente ausgezahlt werden und eignet sich nicht als Vorsorgeprodukt, wenn du beispielsweise wieder zurück in ein Angestelltenverhältnis wechselst.

Zum Vergleich: Bei Aktien im Finanz- und Telco-Sektor – z.B. Allianz (WKN:840400) oder Münchener Rück (WKN:843002) und Telefónica (WKN:A1J5RX) – sind  alleine Dividendenrenditen von bis zu 6 % drin. Dabei sind noch nicht einmal die gigantischen Kursgewinne von Unternehmen wie Alphabet (WKN:A14Y6F) oder Amazon (WKN:906866) mit eingerechnet. Ach ja, laufende Kosten bzw. Provisionen fallen für Aktien im Wertpapierdepot übrigens auch nicht an.

Natürlich bergen Aktien prinzipiell auch ein Risiko von Kursverlusten und das Investieren in Einzelaktien setzt eine gewisse Erfahrung voraus. Als Zwischenschritt bietet sich für Börseneinsteiger die Anlage in breit gestreute Indizes (ETFs) an. Für langfristig orientierte Investoren zählen Einzelaktien meiner Meinung nach dennoch zu den attraktivsten Möglichkeiten zur Altersvorsorge.

Trick 2: Sonderangebote für Selbstständige nutzen

Oft bieten Unternehmen spezielle Konditionen für Freelancer und Selbstständige an. Damit kannst du insbesondere bei deinen Fixkosten eine nicht unerhebliche Summe sparen. So bieten beispielsweise viele Mobilfunkanbieter spezielle Vertragskonditionen, die nur von Geschäftskunden genutzt werden können und die oft günstiger sind oder mehr Leistungen beinhalten.

Ein ganz besonderes Augenmerk solltest du dabei auf dein Girokonto legen, denn dort werden Selbstständige von Banken gerne regelrecht ausgenommen. Neben einem monatlichen Fixpreis müssen Freiberufler häufig zusätzliche Gebühren für Buchungen auf dem Konto zahlen, die durchaus zwischen 0,25 und 0,50 Euro liegen können.

Als Ersatz bieten sich hier meiner Ansicht nach spezielle kostenfreie Freelancer-Konten beispielsweise von Kontist oder N26 an, die vollkommen kostenfrei daherkommen. Damit ist eine Ersparnis von teilweise mehreren hundert Euro im Jahr möglich, die du meiner Ansicht nach in Aktien zur Altersvorsorge investieren solltest.

Trick 3: Passives Einkommen generieren

Über attraktive Dividendenrenditen hatte ich am Anfang ja bereits gesprochen. Mein Tipp wäre an dieser Stelle, diese besonders im Auge zu behalten. Vor allem US-amerikanische Unternehmen zahlen Dividenden häufig quartalsweise aus.

Wenn du beispielsweise Unternehmen mit attraktiven Dividendenrenditen auswählst, die ihre Gewinne zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr ausschütten, ist es sogar möglich, in deinem Depot eine monatliche Dividendenzahlung zu erhalten.

Für Selbstständige, die unter unregelmäßigem Einkommen leiden, kann dies eine wirklich gute Hilfe sein. Denn mit regelmäßigen Dividenden können zum Beispiel Fixkosten wie Strom, Gas und Internet bezahlt werden. Hast du hingegen bereits eine große Summe in Dividendenaktien angelegt oder planst dies für die Zukunft, ist unter Umständen sogar die Zahlung der Miete oder des Lebensunterhaltes aus dem Wertpapierdepot möglich.

Ich persönlich setze auf diese Form eines passiven Einkommens und habe damit bislang sehr gute Erfahrungen gemacht – insbesondere vor dem Hintergrund historisch niedriger Leitzinsen. Meine Strategie ist allerdings nicht die Dividende zu reinvestieren, sondern damit laufende Kosten zu decken. Es ist aber auch möglich, mit der Rendite weitere Aktien zu kaufen und damit das Anlagevermögen zu erhöhen.

Fazit: Verschwende kein Geld

Wenn ich mich mit (selbstständigen) Bekannten und Verwandten über das Thema Altersvorsorge unterhalte, kommen immer wieder die gleichen Ausreden: Nicht genug Geld zum sparen, zu kompliziert, am Ende bekommt man doch sowieso nichts usw.

Ich halte die meisten dieser Ausreden für absoluten Unsinn. Denn das Problem vieler Menschen ist überhaupt nicht mangelndes Einkommen, sondern vielmehr unnötige Ausgaben. Du würdest dich wundern, wie viel Geld man vor allem im Bereich Konsum und Fixkosten einsparen kann.

Lebensmittel, Versicherungen, Handy und Internet, Strom und Gas – allein durch diese Optimierungen war es mir möglich, vierstellige Beträge im Jahr einzusparen und zu reinvestieren. Und das alles ohne im Leben zurückstecken zu müssen.

Und wenn ich das kann, kannst du das auch.

Der größte Rentenfehler

Träumst du von einem wunderschönen Ruhestand? Warum auch nicht - nach all der harten Arbeit verdienst du das. Doch für viele könnte sich dieser Traum nicht verwirklichen, wenn sie diesen Rentenfehler machen. Ob du bereits mittendrin steckst, kurz davor stehst oder noch Jahrzehnte bis zum Ruhestand hast, unseren neuen Sonderbericht solltest du unbedingt lesen. Derzeit kannst du dir eine kostenlose Kopie sichern.

Seite 1 von 3

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel