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Schmidt-Tochter "Meine Eltern wurden überhöht"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
23.02.2019, 01:15  |  6387   |   |   
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt und seine Frau Loki wurden nach Ansicht ihrer Tochter Susanne Schmidt von den Medien "überhöht". Nur so sei die Aufregung zu erklären, nachdem Helmut Schmidt in seiner Autobiographie Untreue in der Ehe gestanden hatte, sagte seine Tochter der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe). "Er zeigte mir das Manuskript zu dem Buch. Darin stand nur, dass meine Mutter ihm die Scheidung angeboten hatte, aber nicht, warum. Da habe ich ihm gesagt: Wenn schon, dann musst du es ehrlich aufschreiben und erzählen, warum sie die Trennung anbot. Sonst macht es keinen Sinn."

Die ganze Aufregung hinterher habe sie überrascht, so die 71-jährige Tochter des 2015 verstorbenen Altkanzlers. Am 23. Dezember 2018 wäre Helmut Schmidt 100 Jahre alt geworden, am 3. März dieses Jahres seine Frau Loki. Am Samstag feiert Hamburg die beiden Geburtstage in der Elbphilharmonie. Festredner ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


4 Kommentare

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Kommentare

Auch Glanzfiguren haben ihre Schattenseiten, denn Licht bedeutet immer auch Schatten und Menschen machen nun mal Fehler.

Das gleiche gilt für Systeme, der Osten hatte schlimme Fehler aber auch sehr gute Seiten wie viele heute 30 Jahre später erst erkennen.

Es braucht manchmal bei einigen erst einen gewissen Abstand zu Ereignissen um diese zu bewerten.

Susanne Schmidt hat Recht mit ihrer Aussage und das mindert die politische Leistung ihres Vaters kein bisschen.

Menschlich gesehen war er einer mit Ecken, Kanten und Ösen wie wir alle.
Speziell über ihren arroganten Vater Helmut wird sie wohl recht haben, er bleibt jedoch dankbares Denkmal für die SPD.

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