Bis zu 90% sparen! Kostenloser Depotgebühren-Check
030-275 77 6400
DAX-0,05 % EUR/USD+0,29 % Gold-0,01 % Öl (Brent)-1,10 %
Nord Stream 2: Grenell droht beteiligten Firmen erneut mit Sanktionen
Foto: Ozgur Guvenc - 123rf Stockfoto

Nord Stream 2 Grenell droht beteiligten Firmen erneut mit Sanktionen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
03.05.2019, 05:21  |  1362   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat Sanktionsdrohungen gegen deutsche Unternehmen erneuert, die sich an der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen. "Aus amerikanischer Sicht fördert die Pipeline nicht nur Gas, sondern ein erhöhtes Sanktionsrisiko", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". Er warnte, dass sich europäische Länder durch die Pipeline abhängig von Russland machten. Zu den deutschen Unternehmen, die sich an Nord Stream 2 beteiligen, gehören unter anderen der Energiekonzern Uniper sowie der Öl- und Gasproduzent Wintershall Dea.

Die Rolle des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) beim Bau von Nord Stream 2 bezeichnete Grenell als "unmöglich". Schröder ist Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG, vergleichbar mit dem Aufsichtsrat in deutschen Unternehmen.

Die Pipeline soll bis Jahresende fertig sein. Befürworter argumentieren, die Leitung sei notwendig, da die Eigenproduktion an Erdgas in Europa bis 2035 deutlich sinken, der Bedarf aber annähernd gleich bleiben werde. Kritiker betonen dagegen, dass Nord Stream 2 den EU-Binnenmarkt bedrohe. Etliche EU-Länder und auch die USA lehnen das Projekt ab./zeh/DP/zb

Diesen Artikel teilen
Seite 1 von 2

Diskussion: BASF - jetzt einsteigen?

Diskussion: GAZPROM - Russland Rohstoffperle
Mehr zum Thema
Klicken Sie auf eines der Themen und seien Sie stets dazu informiert. Mehr Informationen hier.
Nord StreamEuropaRusslandSPDGerhard Schröder


9 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11425835-nord-str…

Was ist das nur für eine ätzende, lästige Sch....hausfliege, dieser Grenell?!?!
Und unsere Medien schleudern auch noch ihren ungegarten Brei dazu unter die Volksmassen.

Jetzt stänkern die Amis auch noch bei den Iranern wieder rum. So bleibt zwar der Ölpreis hoch, ist aber brandgefährlich dieses Provozieren, schlimm und gefährlich genug, dass Trump offensichtlich keinen Bock hat, sich von denen verarschen zu lassen, und Kante zeigt. Bringt aber leider nur Unruhe in die Region.

Und die EU mit ihren, von wem auch immer gewählten, Abgeordneten reiht sich schön ein in dieses perfide Spiel. Kosten ja auch bloß unsere Steuergelder, diese Heinis*innen.

Ich hoffe, dass NS2 termingerecht in Betrieb geht, zu unseren Gunsten, weil dann der Kurs bestimmt oberhalb 5€ steht.

Gruß oldmik
"Nord Stream 2: Grenell droht beteiligten Firmen erneut mit Sanktionen" ist unlängst bekannt.

Europäische Abhängigkeit? Ob das Gas jetzt über die marode ukrainische Leitung fließt oder durch die Ostsee verändert die sachliche Lage nicht. Übrigens waren die Russen selbst während des kalten Krieges stets zuverlässige Gaslieferanten.

Hier lassen sich einige wieder vor einen politischen Karren spannen, vorneweg Manfred Weber.
Was Europa braucht sind gute Beziehungen zum Osten, politisch und wirtschaftlich. Die USA sind weit weg, und anderenfalls bändeln Russland und China verstärkt miteinander an.

Gazprom würde es natürlich auch gut tun.

cosecha
"tributpflichtige Vasallen müssen die Wünsche Ihres Herren mit vorauseilendem Gehorsam erfüllen". sonst? wird die Sanktionskiste geoffnet und da ist allerhand drin.

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel