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Kommt erneuerbare Energie nun schneller? SunPower, Infineon, thyssenkrupp und 4 weitere Ideen, um vom drohenden Klimawandel zu profitieren

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
09.06.2019, 09:08  |  1526   |   |   

Die Klimadebatte läuft dermaßen auf Hochtouren, dass sie möglicherweise selbst den Planeten aufheizt. Der Druck auf Unternehmen und Politik, Nachhaltigkeitsziele mit noch viel mehr Ehrgeiz zu verfolgen, ist immens gestiegen und erste Resultate sind bereits sichtbar.

Das bedeutet jedoch auch, dass gewaltige Investitionen anstehen – und wo viel investiert wird, gibt es Unternehmen, die davon profitieren. Hier sind einige Ideen, mit welchen Aktien sich Anleger auf verschiedene Weise positionieren können.

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100 % erneuerbare Energie

Aktivisten wie Volker Quaschning propagieren schon seit vielen Jahren, dass der Verzicht auf das Verbrennen fossiler Rohstoffe bis 2040 möglich sei. Was vor Kurzem noch überaus ambitioniert klang, könnte den ungeduldigen Friday-for-Future-Demonstranten wie eine Ewigkeit vorkommen. Und tatsächlich ist denkbar, dass es noch wesentlich schneller gehen könnte.

Das Fraunhofer ISE veröffentlicht zeitnah eine Statistik zur Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien in Deutschland. Im März war es vor allem die Windkraft, die den Anteil zum ersten Mal über die Marke von 50 % gehoben hat. Im Mai liefen dank des Regens die Wasserkraftwerke auf Hochtouren und im sommerlichen Juni die Solarmodule. Die erste Hälfte wäre also bereits geschafft und das an einem Punkt, wo die Technik so preiswert geworden ist, dass sie sich selbst finanzieren kann.

Trotz bremsender Politik schreitet der Ausbau weiter voran: Der derzeit entstehende Energiepark Weesow-Willmersdorf wird unter Volllast 175 Megawatt leisten. Vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns entsteht über die kommenden drei Jahre die 865 Megawatt starke Gennaker Windfarm. Bei gutem Wind entspricht das einem mittelgroßen Atomkraftwerk.

Es wird nun größer gedacht: Schon 2030 sollen erneuerbare Energien bei der Bahn 80 % des Bahnstrommixes ausmachen. Finnland wiederum meldete vor wenigen Tagen, bis 2035 klimaneutral werden zu wollen. In mehreren Schweizer Gemeinden werden aktuell Forderungen laut, sogar 2030 anzupeilen.

Immer mehr Menschen sind offenbar zur Überzeugung gekommen, dass wir uns in 10 bis 15 Jahren von fossil erzeugtem Strom verabschieden können. Nun sagt allerdings Christian Lindner von der FDP, dass es aus seiner Sicht „physikalisch-technisch nicht möglich“ sei, „schon im Jahr 2030 ein klimaneutrales Deutschland zu haben“.

Welche Technologien jetzt gebraucht werden

Seine Bedenken, was die Wirtschaftlichkeit und die sozialen Auswirkungen angehen, sind sicherlich valide Argumente. Den Ausgleich aller Interessen zu finden und auch Gutverdiener zu Verhaltensänderungen zu bewegen, ist ein kompliziertes Thema.

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The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

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2 Kommentare

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Kommentare

Nein, nein, nein.

Zunaechst mal, Stromerzeugung macht lediglich 1/6 der Primaerenergieerzeugung in Deutschland aus.

Insgesamt lieferten Wind und Sonne 2018 nur 3.2% bzw. 1.5% der Primaerenergie.
Eigentlich sogar noch deutlich weniger, wegen der ineffizient bereitzuhaltenden Backupkraftwerke.

Den groessten 'erneuerbaren' Brocken lieferte die Biomasse. Tatsaechlich ist die aber nicht 'erneuerbar', im Gegenteil, Holz, Pellets und Biogas erzeugen sogar mehr CO2 als Kohleverbrennung.
https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aaa512/…

Kurzum, die deutsche Pseudo-Energiewende ist komplett gescheitert und das wird nichts mehr.

Wegen der Abschaltung der AKWs duerfte Deutschland im uebrigen das einzige entwickelte Land sein, wo der CO2 Ausstoss angestiegen ist, irrwitzigerweise verbunden mit den hoechsten Kosten.

Und der groessten Klappe.

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