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NORDEX IM FOKUS Starkes Auftragsbuch soll Flaute beenden

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
16.07.2019, 08:24  |  454   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Beim Windanlagenbauer Nordex zeichnet sich eine Stabilisierung ab. Noch haben die Hamburger den Nachfrageeinbruch von vor zwei Jahren nicht vollständig verdaut. Doch volle Auftragsbücher durch einen Strategieschwenk hin zu Märkten außerhalb Europas, leistungsstärkere Windradmodelle sowie sich langsam stabilisierende Preise lassen auf eine Rückkehr in die Gewinnzone ab 2020 hoffen. Was bei dem SDax-Konzern los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI NORDEX:

Zuletzt hat Nordex die Investoren mit guten Nachrichten gefüttert. Ein stetiger Zufluss von Aufträgen sorgte für ein dickes Orderplus im zweiten Quartal. Der Auftragseingang (ohne Dienstleistungen) fiel mit 2 Gigawatt nahezu doppelt so hoch aus wie ein Jahr zuvor. Zu verdanken hat der Windturbinenbauer dies vor allem der Nachfrage aus den USA. Die Vereinigten Staaten brachten mit gut 1,1 Gigawatt mehr als die Hälfte der Bestellungen und standen damit an der Spitze der Einzelmärkte. Die vor Kurzem auf den Markt gebrachte neue Turbinengeneration Delta4000 konnte im Berichtszeitraum einen Anteil von rund 34 Prozent aller Bestellungen auf sich vereinen.

Die Auftragsentwicklung hat sich damit beschleunigt. Im ersten Halbjahr erreichte das Unternehmen, das wie viele Konkurrenten mit starkem Wettbewerb und anhaltendem Preisdruck kämpft, ein Neugeschäft von gut drei Gigawatt, verglichen mit knapp 2,1 Gigawatt im Vorjahr. Nordamerika und Europa hatten daran einen Anteil von jeweils 37 Prozent, gefolgt von Lateinamerika mit 21 Prozent.

Damit könnte Nordex womöglich die bislang anhaltende Flaute hinter sich lassen. Ein Nachfrageeinbruch hatte der Windkraftbranche in den vergangenen zwei Jahren die Ergebnisse verhagelt. Grund war der Wechsel von festen Einspeisetarifen hin zu Auktionen. Europaweit finden Ausschreibungen für neue Anlagen inzwischen überwiegend über eine Auktion statt, was die Preise drückt.

Dies gilt vor allem für Anlagen an Land, da der Markt zunehmend gesättigt ist und Subventionen heruntergefahren werden. Das trifft insbesondere Nordex, da sich der Konzern auf diesen Bereich konzentriert und das besser bezahlte Geschäft mit Seeanlagen Anbietern wie Vestas oder Siemens Gamesa überlässt. Der deutsche Markt gilt dabei als besonders schwierig. Das Management reagierte daher mit Kosteneinsparungen und Stellenabbau.

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