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Tech-Market Report Optimismus im Handelsstreit kehrt zurück, Infineon und Apple gesucht

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Nachrichtenquelle: Shareribs
13.08.2019, 17:54  |  506   |   
Frankfurt / New York 13.08.2019 - In den Handelsstreit zwischen China und den USA kommt Bewegung, die Aktienmärkte ziehen daraufhin an. Im deutschen Handel klettern Infineon, an der Wall Street zieht die NASDAQ stark an.

Der DAX dreht am Nachmittag kräftig auf. Aktuell geht es um 1,1 Prozent auf 11.806 Punkte nach oben. Papiere von Volkswagen, Infineon und auch Daimler können zulegen. Tiefrot notieren Henkel, Lufthansa und Lufthansa. Der MDAX steigt um 0,5 Prozent auf 25.368 Punkte. Der TecDAX kann sich um 1,0 Prozent auf 2.787 Zähler verbessern.

Bis zum Nachmittag lagen die Aktienmärkte wieder unter Druck, belastet von der Aussicht auf eine weitere Verschärfung im Handelsstreit zwischen China und den USA, da die angekündigte Deadline für neue Zölle am 1. September näher rückt. Flankiert wurde dies von einem ausgesprochen schwachen ZEW-Index zur Stimmung in der deutschen Wirtschaft, der im August von minus 28,5 auf minus 44,1 Punkte absackte. In den USA wurde mitgeteilt, dass die Verbraucherpreise im Juli um 1,8 Prozent gestiegen sind, nach 1,6 Prozent im Vormonat, was künftige Zinssenkungen in den USA wieder stärker in Frage stellt.

Am Nachmittag drehten die Märkte dann nach oben, gestützt von neuerlichen Berichten zum Handelsstreit. Der US-Handelsbeauftragte teilte mit, dass einige Zölle auf chinesische Importe bis zum 15. Dezember verzögert werden sollen, nachdem Robert Lighthizer und Finanzminister Mnuchin mit der chinesischen Seite gesprochen hätten. Bei den Produkten handelt es sich unter anderem um Consumer-Elektronikgeräte, wie Smartphones, Spielekonsolen, aber auch Bekleidung.

Der Dow Jones Index steigt um 1,7 Prozent auf 26.336 Punkte, die NASDAQ klettert um 2,2 Prozent auf 8.023 Zähler.

Im deutschen Handel geht es unter anderem für Manz deutlich abwärts. Der Maschinenbauer meldete für das das erste Halbjahr ein negatives EBIT von 3,4 Mio. Euro. Vor einem Jahr stand noch ein Verlust von minus 4,5 Mio. Euro. Der Konzernumsatz sank auf 132,8 Mio. Euro, nach 144,4 Mio. Euro vor einem Jahr. Besonders stark war der Rückgang in der Sparte Solar, wo die Umsätze um zwei Drittel schrumpften. In der Sparte Elektronics konnten die Umsätze mehr als verdoppelt werden. Manz verlieren 8,1 Prozent auf 18,89 Euro.

Papiere von New Work, ehemals Xing, verlieren 11,6 Prozent auf 290,00 Euro. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal um knapp 18 Prozent auf 65,5 Mio. Euro steigern, das EBITDA stieg auf 22 Mio. Euro. Die Schwäche im B2C-Geschäft belastet heute die Aktie.

Weiterhin unter Druck liegen SMA Solar, Drägerwerk und SLM Solutions.

Deutlich im Plus notieren Siltronic, Aixtron, United Internet und Infineon.

An der Wall Street geht es für den Tech-Sektor in der Breite nach oben. Hier ziehen vor allem die Tech-Werte an, die von den Verzögerungen bei den US-Importzöllen profitieren dürften. Apple steigen um 4,4 Prozent auf 209,29 USD, Nvidia steigen um 3,4 Prozent auf 156,53 USD. Qualcomm klettern um 2,8 Prozent auf 71,78 USD. Der Smartphone-Glashersteller Corning verbessert sich um 2,6 Prozent auf 28,47 USD.

Nach oben geht es aber auch für Facebook, die sich um 2,6 Prozent auf 190,22 USD verbessern. Alphabet steigen um 2,0 Prozent auf 1.198,31 USD, für Amazon.com geht es um 2,2 Prozent auf 1.823,31 USD nach oben.

Für den Autobauer Tesla geht es um 1,7 Prozent auf 232,77 USD nach oben. Die China Association of Automobile Manufacturers meldete für Juli einen Absatzrückgang von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auf Sicht der ersten sieben Monate des Jahres sank der Autoabsatz in der Volksrepublik um 11,4 Prozent. Tesla baut derzeit seine Gigafactory 3 in Shanghai und will dort Model 3 für den chinesischen Markt produzieren.



Unternehmen wie Tesla sind auf dem globalen Automarkt zu einer disruptiven Kraft geworden. Die Elektromobilität wäre ohne den Autobauer aus Palo Alto nicht dort, wo er heute ist. Ganz wesentlich für den Durchbruch des elektrifizierten Individualverkehrs ist die Verfügbarkeit von Hochleistungsakkus, welche bislang sehr teuer sind und damit den Wettbewerb mit klassischen Verbrennungsmotoren erschweren.

Die kanadische Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) hat ein patentiertes Verfahren entwickelt, dass die kostengünstige Herstellung von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Kathodenmaterialien ermöglicht. Das Kathodenmaterial gilt als Schlüsselelement für die weitere Reduzierung der Kosten von Lithium-Ionen-Batterien, da dieses die größten Kosten verursacht. Dieses Pulver setzt sich aus Lithium, Nickel, Kobalt und anderen Materialen zusammen und bildet eine von Elektroden der Batteriezelle. Der globale Markt für Lithium-Ionen-Batterien hat im vergangenen Jahr ein Volumen von 7 Mrd. USD erreicht, 2024 sollen es bereits 58,8 Mrd. USD sein, was angesichts des massiven Wachstums des Angebots von E-Autos kaum überrascht.

Das Verfahren von Nano One sorgt dafür, dass die Metalle in der Batterie in einer wässrigen Lösung zusammengefügt wird, was eine hohe Flexibilität und Zukunftssicherheit mit sich bringt. Die Entwicklung des Verfahrens und der Bau einer Pilotanlage im kanadischen Vancouver hat das Interesse von mehr als 20 potentiellen strategischen Partnern geweckt, wobei mit drei Konzernen bereits Verträge unterzeichnen wurden. Dazu zählen neben der chinesischen Pulead Technology Industry auch der französische Konzern Saint-Gobain, der unter anderem in der Automobil-, aber auch der Luft- und Raumfahrtbranche tätig ist.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=CaIvyCxBn4A

Ende Mai 2019 wurde bekanntgegeben, dass die Volkswagen Research Group über das Projekt „Scaling Advanced Battery Materials“ mit Nano One kooperiert. Für Volkswagen ist die Sicherung innovativer Verfahren zur Produktion von Akkus essentiell. In den nächsten zehn Jahren will VW 22 Mio. E-Autos bauen.

Am 13. August teilte Nano One Materials mit, dass die gemeinsame Entwicklungsarbeit von Nano One und Pulead Technology wirtschaftliche Vorteile verdeutlichten. Beide Unternehmen arbeiten an der Entwicklung, Bewertung und Optimierung der Produktion von Kathodematerialien aus Lithium-Eisen-Phosphat (LFP). Pulead ist ein globaler Marktführer in der LFP-Produktion und verfügt über Lizenzabkommen mit BASF, Umicore und Prayon. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/2YIKXSs

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) verfügt über namhafte Investoren, darunter US Global und Ross Beaty. Das Unternehmen hat seit Gründung circa 5 Mio. CAD an staatlicher Förderung erhalten und hat die Zusage für weitere 5 Mio. CAD. Kommende Lizenzdeals dürften zu einem massiven Umsatzwachstum in den nächsten Jahren führen. Lesen Sie unbedingt auch die Profiteer-Erstvorstellung zu Nano One Materials Corp. (WKN:A14QDY) hier: https://bit.ly/2YU7QSe


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