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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 13.12.2019 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.12.2019, 15:19  |  210   |   |   

ROUNDUP 3/Milliardendeal: Delivery Hero kauft in Asien zu - Aktie haussiert

BERLIN/SEOUL - Der Essenslieferant Delivery Hero baut sein Geschäft in Asien mit einer milliardenschweren Übernahme aus. Das im MDax notierte Unternehmen hat sich 82 Prozent des südkoreanischen Unternehmens Woowa gesichert, wie es am Freitag in Berlin mitteilte. Um den Deal zu finanzieren, plant Delivery Hero auch eine Kapitalerhöhung. Doch trotz der Ausgabe neuer Aktie, die üblicherweise erst einmal auf den Kurs drückt, kam der Zukauf an der Börse gut an - die Marktkapitalisierung von Delivery Hero zog um ein Fünftel auf den Rekordwert von etwas mehr als elf Milliarden Euro an. Experten stuften den Schritt als strategisch sinnvoll ein.

ROUNDUP: Schwächephase von Henkel hält auch 2020 an - Aktienkurs sackt ab

DÜSSELDORF - Der scheidende Konzernchef Hans Van Bylen hat die Aktionäre des Konsumgüterkonzerns Henkel auf ein weiteres schwaches Geschäftsjahr vorbereitet. Die Ergebnisse dürften 2020 weiter sinken, der Umsatz im besten Fall nur geringfügig wachsen. Das schwächere Industrieumfeld belastet dabei vor allem die Klebstoffsparte. Höhere Investitionen drücken auf den Gewinn. Alles in allem erwartet Henkel eine so schwache operative Profitabilität wie seit Jahren nicht mehr.

Daimler rechnet in China mit weiter steigenden Verkaufszahlen

STUTTGART - Daimler rechnet trotz der Flaute auf dem chinesischen Automarkt mit weiter steigenden Verkaufszahlen. "China ist weiter ein Wachstumsmotor für uns", sagte Vorstand Hubertus Troska am Freitag in Stuttgart. Die Nachfrage im Premiumsektor sei enorm, und man könne davon ausgehen, dass dieser Markt weiter wachse. Daher sehe er auch weitere Wachstumsmöglichkeiten für Mercedes - allerdings wohl nicht auf dem hohen Niveau der Vorjahre. "Die Kurve flacht jetzt für alle etwas ab", sagte Troska, der im Daimler-Vorstand für das China-Geschäft zuständig ist.

Entscheidung über neues VW-Werk in der Türkei erst ab Februar

WOLFSBURG - Volkswagen lässt sich mit seiner Entscheidung über das umstrittene neue Werk in der Türkei noch mehr Zeit. Man werde frühestens ab der Mitte des ersten Quartals 2020 zu einer abschließenden Bewertung kommen, hieß es am Freitag aus Konzernkreisen in Wolfsburg. Zuvor hatte die "Automobilwoche" berichtet, dass dies "nicht vor Februar" anstehe. Der Konzern hatte den Beschluss eigentlich schon für den Herbst 2019 geplant, wegen der Militäraktionen der Türkei in Nordsyrien dann aber auf Eis gelegt. Es gab Kritik an dem Vorhaben, ausgerechnet in einem Land mit heikler Menschenrechtslage eine neue Mehrmarken-Fabrik zu eröffnen.

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