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Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 2. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 2. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
16.01.2020, 12:00  |  195   |   |   

Die Entwicklung in den ersten Handelstagen des neuen Jahres hatte so wohl niemand auf dem Schirm.

Was diese Woche wichtig war: Irak/Iran/USA - Rasche Deeskalation der Lage

Aktienbörsen legen 2019 deutlich zu

Die Entwicklung in den ersten Handelstagen des neuen Jahres hatte so wohl niemand auf dem Schirm. Aber der Reihe nach: Zunächst beendeten Dow Jones, DAX&Co. ein sehr positives Aktienjahr. In den USA gewann der marktbreite S&P500-Index 2019 knapp 29 Prozent, der Dow Jones Industrial Average legte um rund 22 Prozent zu. Im Euroraum stieg der EURO STOXX 50-Index um knapp 25 Prozent, der für Europa repräsentative STOXX Europe 600 um 23 Prozent an. Das deutsche Aktienbarometer DAX 30 gewann rund 25 Prozent hinzu.

Auch Rentenpapiere mit ansehnlichen Kursgewinnen

Am Rentenmarkt war die Jahresentwicklung ebenfalls sehr erfreulich. Die Renditeentwicklung an den Kernmärkten war – unter Mithilfe der Zentralbanken – nach unten gerichtet. In der zweiten Jahreshälfte war zwar eine Gegenbewegung auszumachen, dennoch verblieben auf der Rentenseite ansehnliche Gewinne. Der Euro-Staatsanleihemarkt (iBoxx € Sovereigns) gewann 6,7 Prozent hinzu. US-Staatsanleihen (JP Morgan Global Bond US-Index) erzielten im Jahresverlauf ein Plus von 7,1 Prozent. In der Euro-Peripherie war mit griechischen Rentenpapieren am meisten zu verdienen, der Zugewinn lag bei rund 30 Prozent. Risikopapiere wie Unternehmensanleihen waren ebenfalls im Niedrigzinsumfeld gesucht und konnten auf Gesamtmarktebene (ICE BofA Merrill Lynch Euro Corp.- Index/ER00) um 6,3 Prozent zulegen. Staatsanleihen aus den Schwellenländern legten gemäß repräsentativem JP Morgan EMBI Global Diversified-Index im Jahresverlauf sogar 15 Prozent hinzu. Einen starken Schub gab es dort nochmal zum Jahresende, bei dem die Risikoprämien (Spreads) gegenüber US-Treasuries unter die vielbeachtete Marke von 300 Basispunkten fielen.

Schock zum Jahresstart wieder schnell verflogen

Mit dem Start ins neue Jahr ergriff zunächst eine Schockwelle den Markt. Der US-Angriff im Irak führte am Markt zu einer typischen Reaktion: Sichere Staatsanleihen (Bundespapiere und US-Schatzanweisungen) waren gesucht, Aktien und risikoreichere Rentenpapiere wurden gemieden, der Ölpreis schoss in die Höhe. Als sich eine Beruhigung abzeichnete und in beiden Lagern die Bemühung um eine rasche Deeskalation der Lage ersichtlich wurde, gingen die Märkte schnell zur Tagesordnung über. Die Anleger zeigten sich schnell wieder risikobereit, in den einzelnen Marktsegmenten setzten entsprechende Gegenbewegungen ein. Zumal zum Jahresauftakt viel Liquidität zur Anlage bereitgehalten wurde. Traditionell prägt zum Jahresbeginn ein hohes Neuemissionsvolumen das Marktgeschehen, was auch in den vergangenen Handelstagen deutlich zum Tragen kam.

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