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AT&T und Novo Nordisk: 2 Dividendenaktien, die Warren Buffett lieben würde?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.01.2020, 08:39  |  574   |   |   

Warren Buffett ist einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten. Mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) kann der Starinvestor noch immer auf eine Rendite von über 20 % pro Jahr blicken. Dabei hat keine starke Spezialisierung oder Insiderwissen zu diesen Resultaten geführt. Sondern eigentlich eine Aktienauswahl anhand von Kriterien, die jeder Investor prinzipiell nachmachen kann.

Sogenannte Buffett’sche Burggräben, starke Wettbewerbspositionen oder auch stabile Cashflows sind neben einem soliden Management Faktoren, die der Starinvestor schätzt. Sowie ein Geschäftsmodell, das das Orakel von Omaha prinzipiell beherrscht oder das vergleichsweise einfach ist.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die Dividendenaktien von AT&T und Novo Nordisk und überlegen einmal, ob hier möglicherweise derartige Buffett’sche Eigenschaften existieren.

AT&T: Ein klassischer Buffett-Kauf?

Eine erste Aktie, über die der Starinvestor möglicherweise prinzipiell zumindest einmal nachgedacht haben könnte, ist die von AT&T (WKN: A0HL9Z). Der US-Telekommunikationskonzern gehört schließlich zum amerikanischen Establishment und ist ein Kandidat, den viele Investoren wohl kennen. Dass der Starinvestor hier grundsätzlich noch nicht zugeschlagen hat, können wir wohl als Indikator dafür werten, dass es immer etwas gegeben hat, was Buffett störte.

Nichtsdestoweniger existieren durchaus Eigenschaften, die dem Orakel von Omaha wohl gefallen könnten. So ist das Geschäftsmodell als Telekommunikationskonzern vergleichsweise einfach nachvollziehbar. Über Anschlussverträge, egal ob für Fernsehen, Mobilfunk oder auch Telefon, verdient der Hauptbereich sein Geld. Prinzipiell Dinge, die wohl auch Warren Buffett nutzt.

Zudem sind hier die Märkte in gewisser Weise limitiert. AT&T besitzt zusammen mit Verizon im US-Markt schließlich ein Quasi-Oligopol. Allein infrastrukturell ist der Markt begrenzt, nicht jeder kann schließlich an jeder Stelle einen Mobilfunkturm errichten oder Anschlüsse verkaufen. Agenturen regeln hier in gewisser Weise Angebot und Nachfrage.

Diese starke Wettbewerbsposition führt dabei zu soliden Cashflows. AT&T ist zwar nicht sonderlich bekannt für ein rasantes Wachstum, dafür jedoch für reichlich operative Stabilität und solide Erlöse. Der US-Telekommunikationskonzern hat schließlich in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten so verlässlich gewirtschaftet, dass hier stets die Dividenden Jahr für Jahr angehoben konnten. Das könnte dem Starinvestor durchaus gefallen, zumal hier derzeit eine Dividendenrendite von momentan über 5 % winkt. Gewiss auch ein Kriterium, das der Starinvestor schätzt, wenngleich auch nicht unbedingt favorisiert.

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