dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 04.03.2020 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
04.03.2020, 15:20  |  402   |   |   

VIRUS: Lufthansa-Konzern stutzt Flugplan um 150 Flugzeuge

FRANKFURT - Der Lufthansa -Konzern hat seinen Flugplan wegen der Coronavirus-Krise um die Kapazität von rund 150 Flugzeugen gestutzt. Damit wurden Ankündigungen aus der vergangenen Woche umgesetzt, wie ein Sprecher am Mittwoch in Frankfurt sagte. Es handele sich um einen rechnerischen Wert über den gesamten Konzern, der über rund 750 Passagierflugzeuge verfügt. Noch stünden erst wenige Jets am Boden, etwa bei vorgezogenen Wartungsintervallen.

ROUNDUP: Evonik trotz Coronavirus und unsicherer Konjunktur zuversichtlich

ESSEN - Der Spezialchemiekonzern Evonik will den konjunkturellen Unsicherheiten im neuen Jahr trotzen. Dabei stützt sich Konzernchef Christian Kullmann auf das Geschäft mit Spezialchemikalien, die etwa bei Konsumgütern des täglichen Bedarfs, 3D-Druckmaterialien und Tiernahrung zum Einsatz kommen. Auch der jüngst übernommene Wasserstoffperoxid-Hersteller Peroxychem soll seinen Beitrag leisten. Das Geschäft mit der Autoindustrie und mit Lackherstellern dürfte hingegen schwierig bleiben. Auch deshalb dreht der Konzern weiter an der Kostenschraube.

ROUNDUP: Dialog Semi rechnet mit vergleichsweise solidem Jahresumsatz

LONDON - Der Chipkonzern Dialog Semiconductor zeigt sich für das laufende Jahr trotz aktueller Schwierigkeiten vergleichsweise zuversichtlich. Vor allem im zweiten Halbjahr will das Unternehmen wieder Boden gutmachen - wenn sich denn die Situation um den Ausbruchs des neuartigen Coronavirus bei den Lieferketten und Auftragsfertigern ab dem zweiten Quartal wieder normalisiert. Dialog lässt seine Chips vorwiegend in Asien herstellen, wo derzeit die Auftragshersteller der eigenen Kunden von einer "Disruption" durch den Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 betroffen seien, hieß es von Dialog am Mittwoch in London. Großkunde Apple hatte jüngst seine Umsatzprognose für das laufende Quartal wegen Lieferengpässen und länger geschlossenen Läden kassiert.

Deutscher Automarkt schwächelt im Februar weiter

BERLIN - In Deutschland wurden im Februar erneut deutlich weniger Autos verkauft. 239 943 Neuzulassungen verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt für den vergangenen Monat und damit einen Rückgang von knapp elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Schon im Januar war die Zahl deutlich zurückgegangen. Vor allem bei Privatkäufern, die für rund ein Drittel der Neuzulassungen stehen, sank die Nachfrage deutlich. Um mehr als 16 Prozent sank die Zahl der neu auf die Straße gekommenen Autos in privater Hand.

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