dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 04.06.2020 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
04.06.2020, 15:19  |  337   |   |   

ROUNDUP 3: Bayer und BASF können Dicamba in USA vorerst nicht mehr verkaufen

SAN FRANCISCO - Rückschlag für Bayer und BASF : Ein US-Gericht hat eine 2018 erteilte Zulassung des Unkrautvernichters Dicamba aufgehoben. Die US-Umweltbehörde EPA habe die Risiken des Produkts falsch eingeschätzt, hieß es in der Begründung des Gerichts vom Mittwoch (Ortszeit) in San Francisco. Unter Abwägung der Fehler der EPA bei der Zulassung einerseits und der Folgen einer Aufhebung andererseits werde dem Mittel die Registrierung entzogen.

Experte zu Konjunkturpaket: Großer Schub für die Autoindustrie bleibt aus

DUISBURG (dpa-AFX) - Fachleute sehen in den geplanten Hilfen der großen Koalition für die Autoindustrie in der Corona-Krise Licht und Schatten. "Bei der Elektromobilität sind die 6000 Euro für die rein batteriegetriebenen Autos ein sehr kräftiger Impuls", schrieb Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Duisburger Auto-Forschungsinstitut CAR am Donnerstag zum Paket der Koalitionsspitzen. "Mal sehen, inwieweit die Autobauer ihre heutigen Zuschüsse zu den Elektroautoprämien zurückfahren. Das würde ich nicht ausschließen." Mit dem staatlichen Rabatt fördere man zudem nur einen kleinen Teilmarkt. "Es fehlt der große Schub für die restlichen 90 Prozent, und genau die 90 Prozent bewegen unsere Wirtschaft und unser Sozialprodukt", schrieb Dudenhöffer. Die Elektroprämie sei ein Selbstläufer in der politischen Umsetzung, weil man damit zu "Everybody's Darling" werde.

HeidelbergCement-Chef wagt weiterhin keine Prognose für 2020

HEIDELBERG - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement gibt wegen der Coronavirus-Pandemie weiterhin keine Ziele für das laufende Jahr aus. "Der Ausblick 2020 ist weiterhin ungewiss", sagte Unternehmenschef Dominik von Achten am Donnerstag auf der Online-Hauptversammlung in Heidelberg. Auch nach fast sechs Monaten könne der Vorstand keinen Ausblick für 2020 geben. Die Krise werde aber im laufenden Jahr deutliche Spuren bei Umsatz und Ergebnis hinterlassen.

Adidas-Geschäfte in China legen im Mai wieder zu

HEROZGENAURACH - Der Sportartikelhersteller Adidas kommt in China nach dem Lockdown in der Corona-Krise wieder gut aus den Startlöchern. Zwar sei auch im Mai das Kundenaufkommen geringer gewesen als im Vorjahresmonat, teilte der Dax -Konzern am Donnerstag in Herzogenaurach mit. Da die Kunden aber mehr kauften sowie der Onlinehandel außerordentlich wuchs, konnten die Franken das mehr als ausgleichen. "Infolgedessen konnte in China für den Monat Mai ein Umsatzwachstum erzielt werden", hieß es weiter. Wegen der unerwartet schnellen Rückkehr zu Wachstum geht das Unternehmen jetzt davon aus, dass der Umsatz in China im zweiten Quartal in etwa auf Höhe des Vorjahres liegen wird.

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