DE30: Erholungsrallye bis 12.500-Punkte-Marke

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Gastautor: XTB
05.11.2020, 13:15  |  173   |   

++ Europäische Märkte verlängern die Rallye nach den Wahlen ++ DE30 testet 12.500 Punkte ++ HeidelbergCement, Münchener Rück und Commerzbank mit Quartalszahlen ++

Die europäischen Märkte notieren zusammen mit den US-Futures höher, da die Rallye nach den Wahlen anhält. Die Entscheidungen über neue Lockdowns (Griechenland kündigte einen dreiwöchigen nationalen Lockdown ab Samstag an) lassen die Stimmung nicht abklingen, und der DE30 testet die 12.500 Punkte. Die noch schwächere Wachstumsprognose der Europäischen Kommission für das Euro-Gebiet für 2021 wurde von den Märkten ignoriert (+4,2% gegenüber +6,1% zuvor).

Der DE30 erlebte nach den Wahlen eine Rallye und notiert über 10% über dem Tief vom Freitag. Der deutsche Leitindex hat über 60% der Verluste, die während der Abwärtsbewegung im Oktober gemacht wurden, wieder wettgemacht und testet nun die Widerstandszone, die durch die 12.500-Punkte-Marke und das Fibonacci-Retracement von 61,8% gekennzeichnet ist. Anleger sollten jedoch bedenken, dass die Infragestellung der Wahlergebnisse durch Trump ein Auslöser für Risikoabflüsse sein könnte. Wenn es nicht gelingt, die 12.500 Punkte zu durchbrechen, könnte dies einen Pullback auslösen und einen Test der Unterstützungszone einläuten, die durch die 12.100 Punkte, das Fibonacci-Retracement von 38,2% und der 200-Tage-Linie (violette Linie) gekennzeichnet ist. Quelle: xStation 5

Unternehmensnachrichten

Die Münchener Rück (MUV2.DE) hat heute den Ergebnisbericht für das 3. Quartal veröffentlicht. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen um 3% im Jahresvergleich auf 14,15 Mrd. Euro (Erwartung: 13,95 Mrd. Euro). Das Unternehmen erzielte im Berichtszeitraum eine Kapitalanlagerendite von 2,7% und eine Eigenkapitalrendite von 3,6%. Der Nettogewinn war jedoch mit 199 Millionen Euro um 77% niedriger als im 3. Quartal 2019. Die Münchener Rück beschloss, angesichts der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Coronavirus keine Leitlinien herauszugeben.

HeidelbergCement (HEI.DE) sagte, dass das operative Ergebnis vor Abschreibungen im Zeitraum von Januar bis September gegenüber um 4,6% im Jahresvergleich auf 2,73 Mrd. Euro gestiegen sei. Dank der soliden Ergebnisse im 3. Quartal 2020 erwartet das Unternehmen nun für das Gesamtjahr ein Ergebnis über dem Niveau von 2019.

Die Commerzbank (CBK.DE) meldete für das 3. Quartal Erträge in Höhe von 2,03 Milliarden Euro, etwas weniger als die erwarteten 2,06 Milliarden Euro. Der Nettoverlust fiel mit 69 Millionen Euro ebenfalls größer aus als erwartet (Verlust von 49,4 Millionen Euro). Der Kreditgeber bestätigte den bisherigen Ausblick und ging weiterhin davon aus, dass er für das Gesamtjahr Rückstellungen für notleidende Kredite in der Größenordnung von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro erwartet. Darüber hinaus wiederholte die Commerzbank, dass sie für das Gesamtjahr 2020 mit einem Nettoverlust rechne. Die Bank warnte jedoch davor, dass sich die Aussichten für uneinbringliche Kreditverluste verschlechtern könnten, wenn die Ausfälle zurückkehren.

DE30-Mitglieder um 11:48 Uhr. Quelle: Bloomberg
 

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