Drägerwerk Das darf jetzt nicht passieren!

18.11.2020, 14:54  |  1017   |   |   

Just in der Phase, als die Drägerwerk-Aktie den Ausbruch über die Oberseite des Dreiecks probte, wurden die Karten neu gemischt.

Die Aktie des Medizintechnikunternehmens zählte vor allem im Frühjahr während der ersten Phase der Corona-Pandemie zu den gesuchten Werten am Aktienmarkt. Seit dem markanten Hoch von Ende März passierte auf der Oberseite jedoch nicht mehr viel. Drägerwerk trat in eine ausgeprägte technische Konsolidierung ein. Hierbei kristallisierte sich eine große Dreiecksformation aus, die zuletzt vor ihrer Auflösung stand. 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung zur Aktie hieß es 28.10. u.a. „[…] In der Folgezeit konnte Drägerwerk zwar den Bereich von 73,5 Euro überwinden, doch der entscheidende Vorstoß über die 80,0 Euro blieb aus. Stattdessen zog sich die Aktie relativ zügig wieder auf ihre aktuell relevante Unterstützung um 70,0 Euro zurück. In diesem Bereich verlaufen zudem die 38-Tage-Linie sowie die 200-Tage-Linie. Einen signifikanten Bruch dieser Marke gilt es nunmehr zu verhindern. Dieser Bereich um 73,5 / 70,0 Euro erfährt zusätzliche Relevanz, treffen hier doch auch die Begrenzungslinien einer potentiellen Dreiecksformation aufeinander.  Der Aktienkurs ist in die Spitze des Dreiecks gelaufen, was wiederum einen baldigen Bewegungsimpuls erwarten lässt. Die Richtung ist allerdings offen. Fehlsignale sind mit einzukalkulieren. Etwaige Ausbruchsbewegungen erlangen erst Relevanz, sollten sie die Aktie über die 80,0 Euro oder aber unter die 64,2 Euro / 62,7 Euro führen.[…]“


Just in der Phase, als die Drägerwerk-Aktie den Ausbruch über die Oberseite des Dreiecks probte, wurden die Karten neu gemischt. Die aufflammende Impfstoffhoffnung initiierte eine Sektor-Rotation. Dieses bekam auch die Drägerwerk-Aktie zu spüren. Der Wert geriet unter Druck, durchbrach die untere Begrenzung des Dreiecks.  

Im Bereich von 64,2 / 62,7 Euro kam der Rücksetzer jedoch zum Stehen. Die Aktie erholte sich daraufhin und hängt nun am Widerstandsbereich von 70 Euro fest… 

Kurzum: Die Aktie konnte den Rücksetzer zunächst „in Schach halten“. Der jüngste Vorstoß in Richtung 70 Euro darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Wert noch nicht über den Berg ist. Die Unterstützungszone 64,2 / 62,7 Euro bleibt bis auf weiteres im Fokus des Handelsgeschehens. Ein Bruch dieser Zone darf nicht passieren. Sollt es dazu kommen, müsste dieses eine Neubewertung nach sich ziehen. Dagegen gilt auf der Oberseite: Die Widerstände bei 70,0 Euro und 73,5 Euro müssen zurückerobert werden, um das Chartbild aufzuhellen.
 

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