ASML IM FOKUS Motor für die digitale Zukunft

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.01.2021, 12:05  |  785   |   |   

VELDHOVEN (dpa-AFX) - Ohne ASML ginge wenig in der modernen Chipproduktion. Denn die vernetzte Welt giert nach leistungsstärkeren und gleichzeitig sparsameren Computerchips. Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung nur noch weiter befeuert. Datenverarbeitung- und Speicherung, künstliche Intelligenz, 5G-Mobilfunktechnik, Homeoffice - ohne moderne Computerprozessoren wäre all das nicht möglich. Chipproduzenten setzen bei der Herstellung immer mehr auf die Produktionsanlagen des niederländischen Ausrüsters ASML mit der EUV-Lithografie-Technik. Was im Unternehmen los ist, wie Analysten es bewerten und wie sich die Aktie entwickelt hat.

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Riesige Maschinen, mikroskopisch kleine Strukturen - das ist das Geschäft der 1984 als Gemeinschaftsunternehmen von Philips und ASM International gegründeten Niederländer. Ihre Technik steckt in vielen der Chips, die letztendlich von bekannteren Konzernen wie Intel , Samsung oder AMD hergestellt werden.

Chipkonzerne nutzen die Anlagen von ASML, um auf Halbleiterwafern - dünnen Scheiben aus Silizium - winzige elektronische Schaltkreise zu erzeugen. Das geschieht mit Hilfe elektromagnetischer Strahlung, die in diesem Fall viel kurzwelliger ist als das für den Menschen wahrnehmbare Licht. Mit dieser bei der EUV-Lithografie eingesetzten und namengebenden extrem ultravioletten Strahlung lassen sich noch kleinere Strukturen erzeugen als bisher. Computerchips können dadurch auf weniger Fläche mehr leisten und verbrauchen weniger Strom. Diese Eigenschaften sind unabdingbar bei der zunehmenden Vernetzung der Welt sowie bei Trends wie Industrie 4.0, künstliche Intelligenz oder 5G-Mobilfunktechnik.
Chiphersteller kommen also kaum um die Schulbus-großen Anlagen von ASML herum. Aktuell spielt dem Konzern zusätzlich in die Hände, dass auf den Weltmärkten die Kapazitäten zur Fertigung teilweise nicht ausreichen, um die Nachfrage nach Chips für die Industrie und die Unterhaltungselektronik zu decken. So klagen aktuell weltweit etwa die Autobauer über Lieferschwierigkeiten bei Chips. Deren Produzenten legen nun nach und geben viel Geld für neue Technik aus.
Die Geschäftszahlen von ASML für das zurückliegende Schlussquartal fielen denn auch überraschend gut aus. Der Konzern erlöste mit 4,3 Milliarden Euro rund 7,5 Prozent mehr als im Dreimonatszeitraum davor. Die in der Branche wichtige Bruttomarge kletterte von 47,5 auf 52 Prozent. Beim Auftragseingang konnten die Niederländer in den drei Schlussmonaten ebenfalls deutlich auf 4,2 Milliarden Euro zulegen.


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