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5,5 Milliarden Gewinn Tesla: Absatz- und Gewinnrekord in 2021

Hohe Auslieferungszahlen im vergangenen Jahr bescheren Tesla einen Rekordgewinn von 5,5 Milliarden US-Dollar. Die Aktie gibt nachbörslich zeitweise dennoch nach, da Elon Musk vor anhaltenden Lieferkettenproblemen warnt.

Der US-Elektroautobauer Tesla überrascht die Börse mit einem Rekordgewinn. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete der Konzern insgesamt einen Gewinn von 5,5 Milliarden US-Dollar (4,9 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 665 Prozent. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 71 Prozent auf 53,8 Milliarden US-Dollar.

Im vierten Quartal 2021 stieg Teslas Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 760 Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar. In den drei Monaten bis Ende Dezember erwirtschafte Tesla einen Umsatz von 17,7 Milliarden Dollar, eine Steigerung von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Damit hat Tesla die Erwartungen der Analysten übertroffen.

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In einer Konzernmitteilung heißt es: "2021 war das Jahr des Durchbruchs für Tesla. Es sollte keine Zweifel mehr geben an der Zukunftsfähigkeit und Rentabilität von Elektrofahrzeugen."

Tesla lieferte im vergangenen Jahr 936.172 E-Autos aus. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 87 Prozent. Der Löwenanteil der Verkäufe fiel auf die Mittelklassewagen Model 3 und das Model Y (zusammen 911.208). Deutlich weniger wurden die batterieelektrischen Luxuswagen Model S und Model X verkauft (zusammen 24,964).

Ein Absatzziel für das laufende Jahr gab der Konzern nicht an. Langfristig werde jedoch eine jährliche Wachstumsrate von rund 50 Prozent angestrebt, heißt es.

Es gibt aber auch weniger erfreuliche Nachrichten bei Tesla: Wegen globaler Lieferkettenprobleme und der Chipkrise wird der Konzern 2022 keine neuen Modelle vorstellen. Tesla-Boss Elon Musk sagte in einer Konferenzschalte mit Analysten laut dpa: "Wir werden keine neuen Fahrzeugmodelle vorstellen in diesem Jahr". Außerdem wird sich der Produktionsstart des Elektro-Pickups "Cybertruck" bis 2023 verzögern.

Wegen der Warnung vor Lieferkettenproblemen gab die Tesla-Aktie nachbörslich an der Nasdaq zeitweise deutlich nach, erholte sich inzwischen aber wieder.

Autor: Ferdinand Hammer, wallstreet:online Zentralredaktion




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2 Kommentare
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Kommentare

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27.01.22 11:46:51
Damit die Blase nicht platzt, muss halt jedes Qurtal einer neuer Rekord erzielt werden.

Was der Verzicht auf das Bilden von Rückstellungen für Gewährleistung und das fehlende Service-Netz, die minimalen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (High Tech Unternehmen haha), der Verkauf nicht existenter Software so ausmachen... Schrott-Autos zum Premiumpreis.

Mal schauen, was die Chinesen mit der Giga Shanghai machen. Während andere Unternehmen massiv aus China abwandern, macht der Elon schon mal den Kotau und eröffnet einen Showroom in der Völkermordprovinz. Na, bald läuft er mit nem Mao-Badge herum.
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27.01.22 11:00:06
... und das, wo > 10% der Tesla in der ersten!!!! TÜV-Hauptuntersuchung u.a. mit Querlenkerproblemen durchfallen. Manch totgesagter Verbrenner, etwa alte Mercedes SL, 911er aus den 70ern schaffen auch die fünfte, sechste, siebte HU ohne Mängel - was ist da am Ende nachhaltig --? Oldtimer waren mal - Elektroschrott auf Rädern, mit kilometern an Kabeln, tausender Microchips und systemimmanenter Probleme die tolle Zukunft.

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5,5 Milliarden Gewinn Tesla: Absatz- und Gewinnrekord in 2021 Hohe Auslieferungszahlen im vergangenen Jahr bescheren Tesla einen Rekordgewinn von 5,5 Milliarden US-Dollar. Die Aktie gibt nachbörslich zeitweise dennoch nach, da Elon Musk vor anhaltenden Lieferkettenproblemen warnt.

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