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Aktien New York: Zickzack-Kurs geht weiter - Märkte ins Plus gedreht
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Aktien New York Zickzack-Kurs geht weiter - Märkte ins Plus gedreht

NEW YORK (dpa-AFX) - Die New Yorker Börsen setzen ihre Berg- und Talfahrt am Freitag mit erneuten Schwankungen fort. Dieses Mal gelang nach schwachem Start wieder ein Dreh ins Plus, unter anderem gestützt auf starke Zahlen von Apple. Nachdem Dow Jones Industrial schon etwa ein Prozent verloren hatte, stand er zwei Stunden vor Schluss 0,70 Prozent höher bei 34 400,51 Punkten. Mit einem Plus von 0,4 Prozent wäre das Endergebnis einer wankelmütigen Woche damit noch positiv geworden.

Die straffere Geldpolitik der US-Notenbank hat den Aktienmarkt fest im Griff und verunsichert die Anleger nach wie vor. Experten zufolge greifen zwar einige bei Rücksetzern mutig zu. Nach jeder Erholung werde aber auch die Bereitschaft schnell wieder größer, Kasse zu machen. "Die Volatilität und die Risiken sind gestiegen und das wird erst einmal so bleiben", hieß es am Freitag vom Commerzbank-Anlagestrategen Chris-Oliver Schickentanz auch wegen des Ukraine-Konflikts.

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Der den breiten Markt abdeckende S&P 500 drehte am Freitag mit 1,24 Prozent ins Plus auf 4380,12 Punkte. Während Apple mit einem Rekordquartal und klaren Kursgewinnen aufwarten konnte, verbuchte der technologielastige Nasdaq 100 die größten Erholungsgewinne. Zuletzt zog er um 1,78 Prozent auf 14 252,15 Zähler an. Mit 1,3 Prozent hat er in dieser Woche aber immer noch deutlich nachgegeben.

Zu Wochenschluss beschäftigten auch wieder Konjunkturdaten die Anleger. Die Sorgen, was schnelle Zinserhöhungen betrifft, wurden von einer Kennziffer untermauert: Der auf den Konsumausgaben basierende und von der Notenbank Fed bevorzugte Preisindex PCE stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,8 Prozent. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel derweil im Januar auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren.

Apple legte eine starke Quartalsbilanz vor. Mit einem Kursanstieg um 5,8 Prozent setzten die Papiere des Tech-Giganten letztlich doch noch positive Akzente für den zuletzt unter Druck geratenen Gesamtmarkt. Im Weihnachtsgeschäft erzielte der iPhone-Hersteller trotz der globalen Chip-Knappheit erneut Rekordzahlen. Laut dem DZ-Bank-Experten Ingo Wermann wurden die bestehenden Lieferengpässe sehr gut abgefedert.

Mit 8,7 Prozent zum größten Dow-Gewinner wurden aber die Aktien von Visa . Der Kreditkartenkonzern erwirtschaftete im vierten Quartal einen Gewinn- und Umsatzsprung. Stützend wirkte aber auch die Aussage, dass die Ausgaben der Verbraucher wieder anzögen. Auch beim Konkurrenten Mastercard hatte es dafür zuletzt Anzeichen gegeben, dessen Aktien stiegen nun nochmals um 3,2 Prozent.

Am unteren Dow-Ende versammelten sich neben den Aktien von Boeing und 3M, die jeweils ihren Abwärtstrend mit erreichten Tiefs seit November 2020 fortsetzten, auch einige Unternehmen nach Zahlenvorlagen. Nach einem Rekordhoch am Vortag und einer enttäuschenden Gewinnentwicklung sacken die Papiere von Chevron besonders deutlich um 4,3 Prozent ab.

Die rote Laterne hielt im Dow aber Caterpillar mit einem Kursrutsch um 5,2 Prozent. Nach dem Gewinneinbruch im ersten Jahr der Pandemie lief es für den Baumaschinenhersteller 2021 wieder besser. Am Markt hieß es aber, es werde kritisch gesehen, dass der Konzern mit einer nachlassenden Nachfrage wegen einer Abkühlung im Bausektor rechne./tih/he




Nachrichtenagentur: dpa-AFX
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28.01.22 20:43:42
Achtung:Korrektur - TIMELINE zu Straffungen werden NOCH kräftiger ausfallen:

Zum besseren Verständnis der Zinsstraffungsproblematik:
Straffung um 0,25 sind der Tropfen auf den heissen Stein.
Straffung um 0,50 sind das Mittelmaß, auf das sich die Glaubwürdigkeit stützt.
Straffung um 0,75 wären
angemessen angesichts der Erzeugerpreise,
angebracht angesichts der zukünftigen Entwicklungen,
adäquat angesichts der vergangenen GeldGeschenke,
angezeigt angesichts der angestrebten ZinsLuftHohheit,
und last but not least nur knapp 1/10 des Inflations7%ters

Mein neuer Forecast:
(MAR2022) 1.Straffung +0,75 auf 0,75-1,00
(APR2022) 2.Straffung +0,5 auf 1,25-1,5
(MAY2022) 3.Straffung +0,5 auf 1,75-2,0
(JUN2022) 4.Straffung +0,75 auf 2,5-2,75 (wegen Lohn-Preis-Spirale)
(JUL2022) 5.Straffung +0,50 auf 3,0-3,25 (wegen Lohn-Preis-Spirale)

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