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    ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung  257  0 Kommentare Dax hält sich stabil knapp unter Rekordhoch

    Für Sie zusammengefasst
    • Dax knapp unter Rekordmarke
    • US-Börsen auf Höchstständen
    • Vorsicht vor möglicher Korrektur

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit neuen Höchstständen an den US-Börsen im Rücken hat sich der Dax am Montag knapp unter seiner Rekordmarke gehalten. Diese hatte der deutsche Leitindex am Freitagmorgen bei rund 17 817 Zählern erreicht, bevor leicht enttäuschende Inflationsdaten aus der Eurozone moderate Gewinnmitnahmen ausgelöst hatten.

    Am Montag nun zeigte sich der Dax mit minus 0,04 Prozent auf 17 728,47 Punkte stabil. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank um 0,03 Prozent auf 26 117,76 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,16 Prozent auf 4902,49 Punkte.

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    Am Freitag hatten in den USA positiv aufgenommene Wirtschaftsnachrichten, die Aussicht auf gute Geschäfte mit Künstlicher Intelligenz und die Perspektive geldpolitischer Lockerungen die Rekordjagd der dortigen Börsen neu angeheizt. Die wichtigsten Technologieindizes und auch der marktbreite S&P 500 erreichten Höchstmarken.

    "Zu Beginn der neuen Handelswoche lautet die entscheidende Frage einmal mehr: Wie lange kann diese Rally noch laufen?", schreibt Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Die Warnzeichen werden ihm zufolge inzwischen immer deutlicher sichtbar.

    Auch Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, ist vorsichtig: "Noch vermittelt der Dax den Eindruck, als könne ihn nichts aus der Bahn werfen." Aber diese Woche habe es in sich und stark gestiegene Kurse könnten bereits angesichts kleinerer Enttäuschungen größere Verkaufswellen auslösen. Stanzl verweist etwa auf eine erwartete Rede des US-Notenbankpräsidenten vor dem US-Kongress, den anstehenden Volkskongress in China und die US-Arbeitsmarktdaten für Februar als Risiken.

    Unter den Einzelwerten setzten sich im Dax die Aktien von MTU nach deutlichen Verlusten am Freitag mit plus 2,5 Prozent die Index-Spitze. Der Triebwerkshersteller hatte am Donnerstag seine Jahreszahlen bekannt gegeben.

    Die Vorzugspapiere von Henkel zeigten sich mit plus 0,2 Prozent kaum verändert. Der Konsumgüterkonzern rechnet 2024 mit einer Abschwächung seines Wachstums aus eigener Kraft, will aber zugleich die Profitabilität weiter steigern.

    Im MDax stiegen die Anteile des Chemiekonzerns Evonik um 1,6 Prozent. Zwar erwartet Vorstandschef Christian Kullmann nach einem schwierigen Jahr 2023 keine schnelle Erholung, doch mit den Prognosen für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2024 liegt Evonik im Rahmen der Marktschätzungen. Zudem lobten Analysten den starken freien Barmittelzufluss im Schlussquartal 2023.

    Nordex legten mit plus 1,9 Prozent noch etwas deutlicher zu. Sie profitierten von einer Studie der Bank Santander, denn diese hob die Aktie des Windkraftanlagenbauers auf "Outperform" und sieht ein Aufwärtspotenzial für das Papier von 40 Prozent.

    Aixtron als zweitstärkster MDax-Wert gewannen 4,6 Prozent. Nach dem fast 20-prozentigen Kurseinbruch am Donnerstag hielten sich die Papiere auf Erholungskurs. Mit der US-Bank Jefferies und der britischen Barclays-Bank kappten zwar zwei Investmenthäuser ihre Kursziele, raten aber weiterhin zum Kauf der Aktie des Zulieferers der Chipindustrie. Bereits am Freitag hatte Warburg Research betont, dass ein "etwas schwächer als gedachter Ausblick" auf 2024, der auf die Nachricht über das Ende eines Großprojekts beim Kunden AMS-Osram folgte, kein Beinbruch sei.

    Delivery Hero waren stärkster Wert im MDax mit plus 6,0 Prozent. Der Essenslieferdienst kündigte eine Finanzierungstransaktion zur Optimierung der Kapitalstruktur an, die von Bernstein-Analyst William Woods als "überwältigend positiver Schritt" gewertet wurde.

    Norma Group gewannen im SDax 5,6 Prozent. Hauck Aufhäuser Investment Banking stufte die Aktie auf "Buy" hoch. Die schwächere Gewinnentwicklung seit 2019 habe keinen strukturellen Hintergrund, schrieb Analyst Christian Glowa über den Spezialisten für Verbindungstechnik in der Autoindustrie.

    Zudem rückt ein anstehender Börsengang ins Interesse der Anleger: Die Parfümeriekette Douglas will wie erwartet zurück an die Börse und mit dem Erlös vorrangig ihren Schuldenberg abbauen. Das Unternehmen strebt Eigenkapitalzuflüsse in Höhe von 1,1 Milliarden Euro an./ck/mis





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