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    Enabling Technologies  23465  0 Kommentare UBS verrät: Wo steckt das nächste große Ding?

    Das "nächste große Ding" aus dem Tech-Sektor werde laut UBS mit ziemlicher Sicherheit aus dem Bereich der sogenannten Enabling Technologies kommen. Doch was ist damit gemeint und welche Aktien könnten davon profitieren?

    Für Sie zusammengefasst

    Mit Enabling Technologies sind Technologien gemeint, die in Zukunft ganze Branchen entscheidend verändern werden. Dazu gehören künstliche Intelligenz und Cybersicherheit, aber auch Healthtech, Greentech und Fintech, heißt es in einem Bericht der Schweizer Großbank UBS, aus dem CNBC Pro zitiert.

    "Wir gehen davon aus, dass die Branchenführer im Jahr 2030 aus diesen Sektoren kommen werden", so die UBS.

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    Aus diesem Grund hat die Bank 29 Titel ausgewählt, von denen erwartet wird, dass sie aufgrund "positiver und nachhaltiger struktureller Trends" ein "über dem Markt liegendes" Gewinnwachstum erzielen werden.

    Hier sind einige Namen aus der UBS-Liste und die Kommentare der Schweizer zu den einzelnen Aktien. Alle Titel sind in den USA notiert.

    Die Healthtech-Top-Picks

    McKesson: Das Unternehmen bietet Gesundheitsdienstleistungen in verschiedenen Bereichen an, darunter Arzneimittelvertrieb, medizinische Informationstechnologie und Pflegeverwaltung.

    Die UBS ist zuversichtlich für das Unternehmen, das seinen Fokus auf eine Reihe von datengestützten Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette im US-Gesundheitswesen gelegt hat.

    Die Onkologie-Abteilung von McKesson sammelt beispielsweise aus ihren umfangreichen Verschreibungs- und Befunddaten Informationen, die Pharmaunternehmen bei der Entwicklung von neuen Medikamenten helfen könnten.

    Stryker: Der Marktanteil des Medizintechnikunternehmens in seinen orthopädischen Kernmärkten wachse, unterstützt durch seine führende Position in der roboterassistierten Chirurgie, so die UBS. Zudem wachse das Unternehmen weiterhin schneller als der Markt.

    "Das Geschäft mit medizinischen Produkten für Chirurgie und Neurologie ist ebenfalls zu starkem Wachstum zurückgekehrt, da die Auswirkungen der Pandemie nachlassen", so die Bank. Und weiter: "Das Volumen der elektiven Eingriffe [zeitlich frei wählbar] ist stark angestiegen, da die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurückgekehrt ist".

    Die Prognosen des Unternehmens für 2024 gehen ebenfalls von einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich aus, und die UBS erwartet, dass die weiterhin gesunden Volumina die Margenverbesserung und das Gewinnwachstum vorantreiben werden.

    Die KI-Top-Picks

    Baidu: Der chinesische Internetriese ist laut der UBS ein wichtiger Akteur im Bereich Cloud Computing, der dank seiner Expertise in den Bereichen KI und maschinelles Lernen ein wichtiger Wachstumsmotor sein wird.

    Darüber hinaus könnten sich seine Geschäftsfelder außerhalb der Werbung, wie autonomes Fahren und Cloud, als langfristige Wachstumstreiber erweisen.

    "Wir glauben, dass sich die Rentabilität von Baidu in den kommenden Quartalen verbessern wird und dass das Unternehmen im Vergleich zu seinem historischen Kurs-Gewinn-Verhältnis attraktiv bewertet ist", so die Bank.

    ASML: Die UBS geht davon aus, dass die Investitionen in die Halbleiterindustrie in den kommenden Jahren weiter steigen werden, was es dem niederländischen Halbleiterunternehmen ASML ermöglichen dürfte, seine Konkurrenten zu übertreffen.

    ASML habe ein Quasi-Monopol auf EUV-Lithographieanlagen, die für die Herstellung moderner Prozessorchips benötigt werden. Unter EUV-Technologie versteht man die Herstellung von Chips mit Hilfe extrem ultravioletter Strahlung. Dabei ätzen Lichtstrahlen nanometergroße Strukturen auf Siliziumscheiben, aus denen am Ende ein Mikrochip entsteht.

    Die UBS weist darauf hin, dass es aufgrund der extrem komplexen EUV-Technologie für Konkurrenten schwierig sei, mit ASLM in Wettbewerb zu treten. Die Markteintrittsbarrieren seien sehr hoch.

    Broadcom nimmt im Halbleiterdesign laut der UBS eine "marktführende" Position ein.

    "Das Produktionsmodell von Broadcom ermöglicht es dem Unternehmen, einen starken freien Cashflow zu generieren und den Kapitalbedarf gering zu halten, während es sich auf seine Kernkompetenzen in der Halbleiterforschung und -entwicklung konzentriert", so die Bank.

    Broadcom sei gut positioniert, um von der strukturellen Nachfrage nach 5G-Diensten, Datenspeicherung in Rechenzentren und industriellen Anwendungen zu profitieren.

    Gleichzeitig stellt die UBS fest, dass der Anteil der wiederkehrenden Software- und Dienstleistungserträge "stetig steigt" und "die Ertragsbasis diversifiziert und stabiler macht".

    Die Top-Picks im Bereich Fintech und Greentech

    Unter den Fintechs nannte UBS auch Aktien wie den Börsenbetreiber Intercontinental Exchange und Mastercard.

    Die Greentech-Auswahl umfasst den französischen Industriegas- und Dienstleistungskonzern Air Liquide, den französischen Energieversorger Engie und den deutschen Chemiekonzern Wacker Chemie.

    Weitere Technologieunternehmen auf der Liste sind das Softwareunternehmen ServiceNow und der Halbleiterriese TSMC.

    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonFerdinand Hammer

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