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Bitte wählen Sie uns nicht in den 3. Weltkrieg hinein!

Europawahl. Die erste Wahl nach der Machtergreifung. Das wird spannend.

Jede Stimme am Sonntag für die CDU oder eine der Ampelparteien ist eine Stimme für den 3. Weltkrieg und die Selbstzerstörung Deutschlands. Und sage dann bitte hinterher nicht wieder jeder, das habe man doch alles nicht wissen können.

 

Diese Ausrede Ihrer Eltern oder Großeltern von 1933 zieht heute nicht mehr.

 

Denn wer nicht blind, taub und mit den Staatsmedien verheiratet ist, muss wissen, was derzeit Sache ist. Tragen Sie daher Ihrer Verantwortung Rechnung! Keine Altparteien und nicht das Kartell der Kriegstreiber wählen!

 

Vielleicht ist es allerdings auch möglich, dass der Selbsthass so vieler Deutscher beinahe automatisch auf diesen Weg des Krieges und der Selbstzerstörung führt?

 

Ich muss gestehen, das mit dem Selbsthass nie richtig verstanden zu haben, und will daher versuchen, mich ihm wenigstens etwas anzunähern.

 

Der Erste, den ich jetzt davon habe sprechen hören, war Philip Hopf, der sich anlässlich des Amoklaufs der Staatsmedien über die Ereignisse von Sylt gefragt hat, was diese Leute für einen Hass empfinden müssen? Was für einen Hass auf sich selbst und auf alles, in das sie hineingeboren worden sind?

 

Denn es muss ja so ein tiefer innerlicher Hass da sein, dass man immer, wenn ein Deutscher deutsch wird, ohne jede innere Hemmung so brutal wie möglich zuschlägt und diese Menschen zu vernichten versucht.

 

Ich spüre, dass an dieser Betrachtung etwas dran ist, doch in meinem Inneren macht es noch nicht klick.

 

Ich habe eher das Gefühl, dass bei den Regierungs- und Presseaffen hier ein tierischer Neid aufkommt, ein Neid auf diejenigen, die sich nicht so sauertöpfisch zeigen wie man das selbst ist und die eine spielerische Freude an ihrem Land zeigen. Doch so richtig verstehen kann ich das mit dem Selbsthass auch dann immer noch nicht.

 

In der Literatur finde ich zwar erhellende Einsichten zu Deutschland, die sicherlich ebenfalls zutreffen, doch in Bezug auf das, was gegenwärtig passiert, knapp achtzig Jahre nach Hitlers Tod und nach dem Zweiten Weltkrieg, scheint es mir nicht den Punkt zu treffen.

 

So schreibt Kurt Tucholsky von uns Deutschen als einem Bedientenvolk, dessen Schicksal es sei, vor einem Schalter zu stehen. Und dessen Ideal es sei, hinter einem Schalter zu sitzen. Und Oswald Spengler betont, unser Bedürfnis wäre es, zu dienen, zu folgen, irgend jemand oder irgend etwas zu verehren, treu wie ein Hund, und blind daran zu glauben, allen Einwänden zum Trotz.

 

Und die Geschichte von Erich Kästner mit dem Fahrplan ist natürlich Weltklasse. Denn uns fehle es schlicht an der Freiheit des Gedankens, ja an der bloßen Wahrnehmungsfähigkeit, heißt es dort. Die Deutschen glauben nicht an das, was sie sehen, sondern an den Fahrplan. Und sie gehorchen ihm auch dann noch, wenn sie nicht mehr an ihn glauben. Ihr Gehorsam ist schwachsinnig und verbrecherisch.

 

Dennoch erklärt auch das nur für mich nur einen kleinen Teil der gegenwärtigen Entwicklungen. Ein Rekurs auf meine eigene Kinder- und Jugendzeit öffnet mir dann jedoch plötzlich den Blick. Wenn wir als Kinder Fußball gespielt haben und ich im Tor stand, war es für mich nämlich weniger wichtig zu gewinnen als keinen groben Fehler gemacht zu haben. Jeder solche Fehler hat mir nämlich stets die Freude am Spiel genommen.

 

Ich habe daher, wenn so etwas passiert ist, immer vorgeschlagen, jetzt noch einmal neu bei 0:0 anzufangen. Und heureka, ist es nicht genau das, was unsere Regierung heute versucht?

 

Ich glaube daher auch, dass es heute im Grunde zwei verschiedene Deutschlands gibt. Einmal das durch die Nachkriegszeit geprägte friedlich Deutschland und das rot-grüne Deutschland von heute, in dem die Vergangenheit komplett gelöscht werden soll und aus dem Nichts heraus ein Multikulti-Regenbogen-Staat erschaffen werden soll.

 

Scholz und Habeck und Baerbock und Steinmeier, sie alle wollen genauso wie der kleine Bernd früher wieder bei 0:0 anfangen. Nur dass sie anscheinend nie über dieses Denken hinaus kommen und zudem über Waffen, über extrem gefährliche Waffen verfügen.

 

Das heißt, jeder, der sich Ihrem Neuanfang widersetzt, muss weg. Derzeit stehen wir zum Glück erst am Anfang dieses Neuen Deutschlands und können noch agieren.

 

Jede Stimme am Sonntag gegen das Machtkartell würde daher zumindest ein erstes Zeichen setzen.

 

 

Bernd Niquet

 

berndniquet@t-online.de

 

 


Bernd Niquet
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Verfasst von Bernd Niquet
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