Kostenexplosion ab 2027: So gefährdet die CO2-Reform Ihr Haushaltsbudget!

Ab 2027 könnten Haushalte in Deutschland mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert werden, die auf eine Reform der CO2-Bepreisung zurückzuführen sind. Eine Studie des Münchner Forschungsinstituts für Wärmeschutz, beauftragt vom Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle, warnt vor den finanziellen Folgen eines europäischen Emissionshandels für Brennstoffe. Besonders betroffen sind Eigentümer und Mieter von energetisch ineffizienten Gebäuden, die mit Mehrkosten in Höhe von mehreren Tausend Euro pro Jahr rechnen müssen. Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Verbands, fordert eine Sanierungsoffensive, um die Bevölkerung vor diesen Zusatzbelastungen zu schützen.
Aktuell gilt in Deutschland eine nationale CO2-Bepreisung, die im kommenden Jahr von 45 Euro auf 55 Euro pro Tonne steigen wird. Ab 2026 wird ein Emissionshandel mit einem festgelegten Preiskorridor eingeführt, der Mindest- und Höchstpreise für Emissionszertifikate vorsieht. Der nationale Emissionshandel soll 2027 in einen europäischen überführt werden. Andreas Holm, Studienautor, weist darauf hin, dass bereits jetzt absehbar ist, dass der europäische Emissionshandel nicht genügend Zertifikate für den Gebäudesektor bereitstellen wird, was zu hohen CO2-Preisen führen könnte. Dies könnte energetisch schlechte Gebäude zu einem "unkalkulierbaren Kostenrisiko" machen.
Parallel dazu hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva auf die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen den Klimawandel hingewiesen. Er warnte, dass 2024 das heißeste Jahr der modernen Geschichte werden könnte, und verwies auf die verheerenden Auswirkungen von Naturkatastrophen weltweit. Lula betonte, dass seine Regierung trotz der Herausforderungen durch Waldbrände in Brasilien nicht auf ihre Souveränität verzichten werde.
In Deutschland haben Klimaaktivisten der Letzten Generation und Vertreter des Flughafenverbands ADV Gespräche geführt, die jedoch keine konkreten Ergebnisse brachten. Die Aktivisten forderten Antworten auf Fragen zur zukünftigen Mobilität, während der Flughafenverband die wirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs betonte.
Schließlich wird die europäische Automobilindustrie als entscheidend für den Wirtschaftsstandort Österreich angesehen. Der eFuel-Alliance-Chef Jürgen Roth warnt vor ruinösen Strafzahlungen und fordert eine schnellere Anpassung der Regulierungen, um die Zulieferindustrie zu schützen. Er betont die Notwendigkeit von synthetischen Kraftstoffen als Teil der Lösung zur Reduzierung von CO2-Emissionen und kritisiert die Politik für unzureichende Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.









Kohlendioxid wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,60 % und einem Kurs von 86,50EUR auf ICE Futures Europe (03. Juni 2022, 02:00 Uhr) gehandelt.
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