Merck senkt Umsatzprognose: DAX-Rückgang, aber starke Quartalszahlen!

Die Merck KGaA, ein führender Mischkonzern, hat seine Umsatzprognose für 2024 gesenkt, was zu einem Rückgang der Aktienkurse und einem Platz am Ende des DAX führte. Finanzchefin Helene Roeder erklärte, dass der Halbleitermarkt nicht die erhoffte Erholung gezeigt habe, was die Umsatzentwicklung negativ beeinflusse. Merck erwartet nun, dass der Umsatz in der unteren Hälfte der ursprünglich prognostizierten Bandbreite von 20,7 bis 22,1 Milliarden Euro liegen wird. Das bereinigte operative Ergebnis wird im mittleren Bereich der Spanne von 5,8 bis 6,4 Milliarden Euro erwartet.
Trotz dieser Rückschläge im Halbleitermarkt und bei dem neuen Krebsmedikament Xevinapant konnte Merck im dritten Quartal positive Ergebnisse vorweisen. Der bereinigte Konzerngewinn stieg um fast 12 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro, was über den Erwartungen der Analysten lag. Der Umsatz erhöhte sich um 1,8 Prozent auf 5,26 Milliarden Euro, wobei das organische Wachstum bei 3,8 Prozent lag. Besonders die Sparte „Life-Sciences“ verzeichnete ein organisches Wachstum, unterstützt durch eine starke Nachfrage nach Pharma-Produkten wie Mavenclad und Erbitux.
Im Bereich Electronics profitierte Merck von Materialien für Künstliche Intelligenz und modernen Halbleitern, sah sich jedoch gleichzeitig mit Preisdruck bei Flüssigkristallen und einem schwachen Pigmentgeschäft konfrontiert. Letzteres hat das Unternehmen bereits zum Verkauf angekündigt.
Analysten der Schweizer Großbank UBS bewerten die Aktie von Merck weiterhin positiv und belassen sie auf „Buy“ mit einem Kursziel von 190 Euro. Auch das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung auf „Buy“ mit einem Kursziel von 180 Euro beibehalten. Beide Institute heben hervor, dass die Umsatzentwicklung im dritten Quartal den Erwartungen entsprach und das operative Ergebnis dank niedrigerer Forschungsausgaben im Healthcare-Segment über den Prognosen lag.
Insgesamt zeigt Merck trotz der Herausforderungen im Halbleitermarkt eine solide Bilanz. Langfristige Anleger könnten die Kursrückgänge als Kaufgelegenheit nutzen, um von den positiven Entwicklungen in den Bereichen Life-Sciences und Pharmaceuticals zu profitieren.









Die Merck Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -2,02 % und einem Kurs von 143,4EUR auf Tradegate (15. November 2024, 22:26 Uhr) gehandelt.
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