S&P 500 Index
Kurseinbruch
Nach einem erfolgreichen Durchbruch des S&P 500 Index über seine Vorgängerhochs von 4.818 Punkten aus Januar 2022 zu Beginn dieses Jahres hat bei dem Index ein Folgekaufsignal ausgelöst, favorisiert wurde zunächst ein Anstieg an das 138,2 % Fibo, später an das 161,8 % Niveau. Doch beide potenziellen Trendwendestellen wurden förmlich überrannt, in der Folge konnte das Barometer auf insgesamt 6.099 Punkte bis Anfang Dezember und damit das 200 % Projektionsziel zulegen. Wenige Punkte vor dieser Marke drehte das Barometer schließlich zur Unterseite ab, zunächst aber noch in einem kleineren Rahmen. Der Fed-Zinsentscheid und vor allem die im Anschluss abgehaltene Pressekonferenz drückte jedoch sichtlich auf die Stimmung der Anleger, der S&P 500 Index verlor gestern annähernd drei Prozent an Wert.
Trendbruch möglich
Insgesamt kann der S&P 500 Index das drohende Verkaufssignal vom Mittwoch noch durch einen starken Intraday-Rebound mindestens über ein Niveau von 5.970 Punkten abwenden und damit einen neuerlichen Test der Rekordstände bei 6.099 Punkten ermöglichen. Unter der Horizontalunterstützung aus Oktober von 5.878 Punkten würde aber ein unmittelbarer Kurslückenschluss mit entsprechenden Abwärtsrisiken zurück auf 5.783 Punkte drohen, darunter müsste schließlich das einstige Doppelhoch um 5.651 Punkten als Support einspringen und sich entsprechend für den Aufbau von Short-Positionen anbieten. Spätestens am 200-Tage-Durchschnitt bei 5.527 Punkten dürfte aber wieder eine längere Erholungsbewegung anstehen. Welche Richtung der Index schlussendlich einschlägt, dürfte sich erst in den nächsten Stunden zeigen. Panik wäre an dieser Stelle jedoch fehl am Platz, sämtliche mittelfristigen Trendverläufe sind als kerngesund einzustufen.
Fazit:
Sollten sich die Gewinnmitnahmen zum Ende dieser Handelswoche weiter fortsetzen und der S&P 500 Index auf Tagesbasis unter 5.878 Punkte rutschen, wäre ein weiterer Kursrutsch auf 5.651 Punkte durchaus möglich und würde sich für ein kurzzeitiges Engagement anbieten. Hierzu könnte dann beispielshalber das mit einem Hebel von 45,0 ausgestattete Open End Turbo Short Zertifikat WKN MJ711C zum Einsatz kommen und würde insgesamt eine Renditechance von 160 Prozent bieten. Ziel des Scheins wurde rechnerisch bei 3,36 Euro ermittelt, eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig das Niveau von 5.935 Punkten aber noch nicht unterschreiten. Im Zuge dessen würde sich im Schein ein entsprechender Stopp-Kurs von 0,64 Euroergeben. Als Anlagehorizont sind nur wenige Tage zu veranschlagen, zwischenzeitliche Kursgewinne dynamischer Art sollten stets eingeplant werden.
Strategie für fallende Kurse |
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WKN: | MJ711C | Typ: | Open End Turbo Short | |
akt. Kurs: | 1,24 - 1,25 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
Basispreis: | 6.020,00 Punkte | Basiswert: | S&P 500 Index | |
KO-Schwelle: | 6.020,00 Punkte | akt. Kurs Basiswert: | 5.872,16 Punkte | |
Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 3,36 Euro | |
Hebel: | 45,0 | Kurschance: | + 160 Prozent | |
Börse Frankfurt |
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