DAX-0,39 % EUR/USD+0,20 % Gold+0,48 % Öl (Brent)-1,04 %

Besoffenes Huhn ?

Gastautor: Andreas Mueller
10.11.2009, 19:09  |  3237   |   |   
Trotz der starken US-Märkte zum Wochenauftakt konnten die asiatischen Aktienmärkte nur mit einem leichten Plus den Handelstag beenden. Der Nikkei in Tokio schloss mit 0,6 Prozent im Plus und der Hang Seng in Hongkong konnte um 0,3 Prozent zulegen.

Mit ebenso geringen Aufschlägen startete der Deutsche Aktienindex und konnte in der ersten Handelsstunde dynamisch bis 5.650 Punkte steigen. Zwischen dieser Marke und dem Vortagesschluss bewegte sich der Markt in Folge der enttäuschend ausgefallenen ZEW-Daten seitwärts. Dieser Konjunkturindex signalisierte mit einem Wert von 51,1 (Erwartung 55, Vormonat 56) einen Einbruch der Erwartungshaltung. Trotzdem wurde die etablierte Tages-Range nicht verlassen.

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Ich erwarte, dass der DAX steigt...
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Nach einer kurzzeitig schwach erscheinenden Eröffnung der Aktienkurse an den US-Börsen, stabilisierten sich diese bis 16.00 Uhr wieder. Ein Überschreiten der Vortageshochs sorgte jedoch nicht lange für Kaufüberhang. In Folge dessen gab der DAX seine Gewinne erneut ab und schloss sogar im unteren Bereich der Tagesspanne mit 5.613 Punkten den XETRA-Handel.

Zum aktuellen Zeitpunkt stabilisieren sich die Märkte trotz massivem Verfall des Ölpreises etwas.

Das Huhn und die Körner

Nach der soften üblichen Begrüßung am Morgen drängte andimaus den Rest der „faulen“ Bande ans frisch eröffnete Buffet. Dort stand leicht deprimiert unser Harry72 und gab sich den Mitleidskeksen hin. Wo steckte Standuhr nur? 8.27 Uhr kam dieser endlich schimpfend auf „Oberindianer“ und „Börsenschauspieler“ um die Ecke.

Für die kleinen Trades am Morgen mit wenigen Punkten Plus sorgte daher andimaus. Ob EUR/USD, FTSE oder der DAX: im Punkte sammeln war er heute ein ganz Großer, bis zum Mittag 98 an der Zahl! Die Re-Investition der Gewinne floss in eine bekannte Kaufhauskette, deren Name aus Pushergründen nur Misses andimaus und der Belegschaft des KDW bekannt sein darf.

Diverse Aufklärungen über Produkteigenschaften spezieller Knockouts wurden in Folge dessen untermauert mit dem Grund hochspekulativer Anlagen. Der Kommentar von HerrKoerper: „Banken preisen solche Produkte nicht nach sozialen Aspekten.“ Regt sicherlich zum Nachdenken an. Ob daher ein hoher Hebel und ein kleines Konto zum nachhaltigen Erfolg führt, ist zu bezweifeln, konnte jedoch nicht abschließend geklärt werden.

FOSSILION zeigte parallel, was mit „blindes Huhn trinkt Korn“ gemeint war. Im Profi-Tool von RBS eiferte er seinem Vorbild von sr-trading nach, nicht nur in der Aussprache…eine Teilgewinnmitnahme von 34 Punkten garantierte den Extra-Ananasbelag.

Im selbigen Bereich von 5.650 Punkten setzte Harry72 auf fallende Notierungen, ärgerte sich aber auf Grund der weiteren Range-Ausbildung, nur einen Gewinn von 11 Punkten durch Stopp-Loss anstatt 35 Punkte durch Zielverkauf vereinnahmt zu haben. Immerhin konnte er im weiteren Verlauf der Handelsspanne behaupten: „die 5650 war schon klasse Limit wieder“.

Nachdem die US-Märkte positiv durchstarteten, legte jeder Shortie die Hoffnung auf eNhale’s Drang den Markt zu bremsen. Ein paar Feinjustierungen später lohnte sich diese Einstellung.

Ausblick

Die weitere Unsicherheit macht sich im Chart durch das Range-Verhalten des DAX bemerkbar. Im Gegensatz zu den US-Märkten wäre statistisches Nachholpotential gegeben, kann jedoch nicht eingeklagt werden.
Verantwortlich für die „Bremse“ mag der ZEW-Konjunkturerwartungsindex sein. In diesem Zusammenhang wird am morgigen Handelstag noch das ifo-Wirtschaftsklima für den Euroraum um 11.00 Uhr veröffentlicht. Aus den USA stehen auf Grund des „Veteran’s Day“ keine Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Im Gegensatz zum Anleihemarkt werden Aktien jedoch gehandelt.

Ob daher viele Impulse zu erwarten sind und neben den Computern auch Menschen handeln, werden wir am Mittwoch gemeinsam in den Tages-Trading-Chancen erfahren. Ich freue mich darauf und wünsche bis dahin allen viel Erfolg.

Euer Bernie

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