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Elliott Wave Analyse / NASDAQ 100 mittelfristig

11.06.2010, 10:02  |  1392   |   |   
Aus der Analyse lassen sich folgende Ziele ableiten:

1. Unter der Voraussetzung, dass das Tief bei 1756 hält, folgen steigende Kurse bis in den Bereich 1990.
2. Anschließend folgen fallende Kurse bis in den Bereich 1493. Dieses Ziel sollte noch unterschritten werden.
3. Eine Longposition mit einem begrenzten Risiko ist möglich, wenn der Markt in den Bereich 1790 zurückläuft. Das Kursziel liegt im Bereich 1984. Der Stopp sollte bei 1755 gesetzt werden.
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Risikohinweis: Bei richtiger Anwendung der Elliott Wave Regeln können präzise Prognosen erstellt werden. Für den Fall, dass ich mich bei der Zuordnung einer Welle geirrt habe, gilt folgender Hinweis: Die Zählweise ist ungültig, wenn 2060 überschritten wird. Sollte der NASDAQ 100 die Marke bei 1756 direkt unterschreiten, setzt der erwartete Abwärtstrend früher als erwartet ein.



Wellenbild:

Die gesamten Kursbewegungen seit Anfang März zeigen eine schnell ansteigende Welle (3) in grün und extrem kurze Rückläufe in der Welle (5) in grün.

R.N. Elliott hat ein diagonales Dreieck in etwa wie folgt beschrieben: In einer dritten Welle entsteht ein Kursanstieg, der „zu schnell und weit läuft“. In der fünften Welle müssen sich fünf dreigliedrige Muster entwickeln, deren untere und obere Begrenzungslinien ein diagonales Dreieck bilden. Die fünfte dreigliedrige Welle kann in Ausnahmefällen den oberen Begrenzungskanal überschreiten. Elliott benutzte den Begriff „Throw over“.

Es hat sich in der Welle (3) eine schnell steigende Kurssequenz entwickelt. Der Rücklauf der Welle (4) war verhältnismäßig kurz, die steigende Welle (5) besteht aus dreigliedrigen Wellen, die internen Make or Break Linien wurden grundsätzlich gebrochen (Bestätigung für abc Wellen). Gewöhnlich entwickeln sich in einem steigenden diagonalen Dreieck einfache abc Wellen. In dieser Formation können Sie erkennen, dass sich komplexe abc Wellen in der Welle 3 und 5 ausgebildet haben.

Eine abc Welle (Zigzag) besteht aus zwei steigenden 5er Wellen in den Wellen a und c. Das Dreieck wurde bei 2060 beendet.

Das steigende diagonale Dreieck gehört zu den Abschlussmustern. Häufig entstehen sie vor einem Trendwechsel. Der Mindestrücklauf liegt beim Anfang des Dreiecks.

Gewöhnlich folgt einem steigenden diagonalen Dreieck eine erste fallende Trendwelle (fünf Wellen). Die Welle(1) bis (5) endete bei 1753. Die innere Struktur gibt Hinweise auf den weiteren Kursverlauf.

1. Eine Elliott Wave Regel lautet: Eine Trendwelle steht nicht allein. Daraus lässt sich ableiten, dass sich der Abwärtstrend noch fortsetzt.
2. Eine weitere Regel besagt, dass eine Zwischenerholung in einem fallenden Trend, kein neues Hoch bilden darf. Die Zählweise wird also ungültig, wenn 2060 überschritten wird.
3. Entsteht eine starke Ausdehnung in der fünften Welle, folgt häufig ein Flat . Die gewöhnliche Ausdehnung einer fünften Welle liegt bei 61,8 Prozent (Fibonacciverhältnisse). Die Welle (5) hat eine Ausdehnung von 175 Prozent.
4. Die Skizze zeigt das Flat. Sie besteht aus zwei dreigliedrigen und einer fünfgliedrigen Welle.
5. Die Welle (a) endete bei 1984. Anschließend folgt einen fallende dreigliedrige Welle (b). Diese Welle endete bei 1756.
6. Die Welle (c) besteht aus fünf Wellen (siehe Skizze) und endet kurz über dem Hoch der Welle (a). Es sind also steigende Kurse bis in den Bereich 1984 oder etwas höher zu erwarten.
7. Elliott hat entdeckt, dass ein Flat starke Kursbewegungen auslöst. Sollte die Formation Realität werden, folgen stark fallende Kurse.
8. Eine gewöhnliche Ausdehnung der zweiten fallende Welle entspricht der 1,618fachen Länge der ersten Welle. Ein Flat führt häufig zu stärkeren Ausdehnungen.
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