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DAX mit Abgabedruck = Gewinne für Daytrader

Gastautor: Andreas Mueller
25.06.2010, 18:50  |  7243   |   |   
Der Abgabedruck im DAX setzte sich auch heute fort. Die Daytrader fanden jedoch die markanten Punkten für Gewinnmöglichkeiten.

Marktblick

Der Nikkei in Tokio schaffte es nicht, die Marke von 10.000 Punkten zum Wochenausklang zu verteidigen. Mit einem Minus von 1,9 Prozent schloss er deutlich darunter. Dagegen erschienen die Verluste von nur 0,2 Prozent beim Hang Seng in Hong Kong als sehr freundlich.

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Um 8.00 Uhr wurden bereits die deutschen Außenhandelspreise veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen diese im Mai um 8,5 Prozent und im Vergleich zum Vormonat stiegen die Importpreise um 0,6 Prozent. Die Ausfuhrpreise verteuerten sich um 3,6 Prozent auf Jahres- und um 0,5 Prozent auf Monatssicht. Davon inspiriert eröffnete der DAX im Plus und konnte dieses in der ersten Handelsstunde bis auf 6.150 Punkte ausbauen. Anschließend drehte die Stimmung erneut und wandelte sich zu einem Überhang der Verkäufer. Ein erster Boden konnte erst zum Mittag bei etwa 6.050 Punkten ausgebildet werden. Mit Spannung wurde hierbei das Bruttoinlandsprodukt der USA aus dem ersten Quartal erwartet. In der endgültigen Fassung wurde dies um 14.30 Uhr mit einem Plus von 2,7 Prozent allerdings ganz unspektakulär bestätigt.

Die Freude darüber sorgte für einen positiven Start des Dow Jones. In dessen Sog konnte der DAX kurzzeitig die Marke von 6.100 Punkten ansteuern, sie jedoch nicht überschreiten. Nach der Veröffentlichung der Verbraucherstimmung der Uni Michigan von 76 Punkten, dominierten erneut die Verkäufer die Aktienmärkte. Ein neues Tagestief bei 6.039 Punkten wurde jedoch zum Einstieg bei einigen Anlegern genutzt, so dass der XETRA-Handel mit einem Minus unter einem Prozent bei 6.070 Punkten für diese Handelswoche schloss.

Abwärtsbewegungen mit Ansage

Nachdem Harry72 die Daytrader bereits um 7.07 Uhr weckte, rieben sich einige während der Morgenkolumne von medianer70 noch die orangene Farbe aus dem verschlafenen Fußballgesichtern. Der nächste Treffer ist demnach im USD/JPY im Anmarsch, wie man dieser Kolumne entnehmen kann. Nur wenig später „fächerte“ Harry72 für das Cable (GBP/USD) einige Trendkanäle durch den virtuellen Trading-Raum. Den Angstschweiß vor einem neuen Verlaufshoch konnte HerrKoerper dabei gerade so stoppen, auch wenn „andere Promis“ wie beispielsweise andimaus nicht positioniert waren. Wenigstens war auf Schirre Verlass, denn der versuchte umehend den Cable zu drücken. Als erster konnte davon mcgoofy profitieren und mehrfach Teilgewinne realisieren.

Im DAX musste Newman8 die morgendlichen Gewinne abholen denn Standuhr hatte verschlafen. Ob wegen hohem Blutdruck zu Hause oder nach der Holland-Feier im Wohnwagen bei Frau Ültje, gab er leider nicht bekannt. Von der ersten Long-Welle im DAX konnten eine Vielzahl der Trader mit Einstiegen zwischen 6.107 und 6115 Punkten profitieren, während Standuhr sich noch in die richtige Trading-Stimmung schimpfte. Als erster ließ sich _metrofinance_ hinter die Brille schauen und die Gewinne bestaunen. Um diese aufzuholen, musste Putin79 zur erfolgreich Scalping-Methode greifen.

Als duesen zu Protokoll gab „Die 6140-6150 dürfte heute Widerstand nach oben sein“ stand der weitere Verlauf fest. Kaum ausgerufen, fing der Markt an zu fallen. Nach dem Bruch des Doppeltiefs sprang klotsinga auf diesen Trend auf und fuhr gelassen bis zum Ziel 6.060 von r6fahrer mit. BurkhardtLoewenherz freute sich ebenfalls auf diese „Haltestelle“ und suchte bereits nach weiteren Kurslücken aus alten Tagen für den Fall der Fälle. Soweit kam es heute aber nicht, auch wenn Bernd_das_Brot auf alles eingerichtet ist.

Die Italiener spielten ab heute nicht mehr Fußball-WM sondern Börse. Daraus resultierte eine enorme Volatilität im Leitindex IT40, der sich andimaus voller Freude widmete. Man kann also auch in diesem Markt mächtig „Schwitzen“ und muss nicht wie eNhale seinen Sommerurlaub in der Uni-Bibliothek verbringen.

Chart



Marktausblick und Termine

Die Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen konnte in diesem Tempo nicht gehalten und weitergeführt werden. Zu viele Unsicherheiten über den weiteren Konjunkturverlauf und die Finanzen der Euro-Staaten belasten die Märkte. Vermutlich sorgt ebenfalls das Sommerloch und die Fußball-WM für mangelndes Kaufinteresse an den Aktienmärkten.

Dennoch bieten sich täglich ausreichen Trading-Chancen. In der kommenden Woche sind beispielsweise die persönlichen Einkommen und Auslagen der US-Bürger am Montag um 14.30 Uhr, die EU-Geschäfts- und Verbraucherstimmung am Dienstag um 10.00 Uhr und das US-Verbrauchervertrauen des Monats Juni um 16.00 Uhr markante Termine für potentielle Marktbewegungen.

Ich freue mich daher auf neue Diskussionen und wünsche bis dahin ein torreiches und freudiges Wochenende.

Euer Bernecker1977
(Andreas Mueller)


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