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Wall Street-Schluss Dow Jones schließt nach Fed-Entscheid unter 12.000 Punkten

Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
26.01.2011, 22:39  |  1835   |   |   

New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street konnte am Mittwoch mit Aufschlägen aus dem Handel gehen. Im Zentrum des Interesses der Investoren standen vor allem die Quartalsausweise. Zudem sorgte das Sitzungsergebnis der Fed für Gesprächsstoff. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann am Ende 0,07 Prozent auf 11.985,44 Punkte, womit der US-Leitindex wieder unter die 12.000er Marke fiel. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) stieg daneben um 0,74 Prozent auf 2.739,50 Punkte. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) verbesserte sich um 0,42 Prozent auf 1.296,63 Punkte.

Der Offenmarktausschuss FOMC der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat über die weitere Geldpolitik im Dollar-Raum beraten und die Leitzinsen erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,25 Prozent belassen. Der Offenmarktausschuss bekräftigte daneben auch das 2. Programm der Quantitativen Lockerung (Quantitative Easing 2). Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 21. Januar 2011 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 12,9 Prozent. In der Vorwoche war ein Plus von 5,0 Prozent ausgewiesen worden. Im Einzelnen fiel der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 15,3 Prozent, während der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 8,7 Prozent nachgab. Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser hat sich im Dezember 2010 kräftig erhöht. Demnach lag die Zahl im Berichtszeitraum bei 329.000 Häusern, während Volkswirte einen Wert von 300.000 erwartet hatten.

Höhepunkt des gestrigen Abends war der nachbörslich erschienene Quartalsausweis von Yahoo (ISIN US9843321061/ WKN 900103). Dabei erzielte der Internet-Konzern im vierten Quartal 2010 trotz rückläufiger Umsätze einen deutlichen Gewinnsprung. Zudem sollen 100 bis 150 Stellen gestrichen werden. So belief sich das Nettoergebnis auf 312 Mio. Dollar bzw. 24 Cents je Aktie, nach 153 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Der um TAC-Kosten bereinigte Nettoumsatz belief sich auf 1,21 Mrd. Dollar, nach zuvor 1,26 Mrd. Dollar. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 22 Cents je Aktie und Erlöse von 1,19 Mrd. Dollar erwartet. Für das derzeit laufende erste Quartal 2011 erwartet Yahoo einen Nettoumsatz von 1,02 bis 1,08 Mrd. Dollar. Die Aktie verlor 2,8 Prozent an Wert. Norfolk Southern (ISIN US6558441084/ WKN 867028) zeigten sich 0,3 Prozent schwächer. Die Eisenbahngesellschaft veröffentlichte gestern nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2010. Dabei konnte angesichts gestiegener Umsätze und eines Steuereffekts ein kräftiger Gewinnanstieg erzielt werden. Juniper Networks (ISIN US48203R1041/ WKN 923889) verzeichnete im vierten Quartal einen drastischen Gewinnanstieg, was auf eine starke Nachfrage nach Routern und Switches zurückzuführen ist. Zudem hatte das Vorjahresergebnis unter einer hohen Sonderbelastung zu leiden. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Das Papier verbesserte sich um 6,4 Prozent. Schließlich gab das Pharma- und Biotech-Unternehmen Gilead Sciences (ISIN US3755581036/ WKN 885823) für das vierte Quartal einen Gewinnrückgang um rund 22 Prozent bekannt. Zurückzuführen war dies zum Teil auf Kosten für die Übernahme von Arresto Biosciences. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis erfüllt. Der Titel legte um 3,9 Prozent zu.

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