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GILEAD SCIENCES 885823


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Die deutschen "VogelgrippeLemmninge" zahlen gerade bei jedem Wert dick über pari...:laugh:

gruss B.
Wenn ich mir die Umsätze anschaue muss da Irgendwas im Busch sein.;););)
schau Dir NOVAVAX, INC. an

oder Biota an:

es scheint als hätten manche Anleger erst heute von den Vogelgrippe-Aktien gehört :laugh:

gruss B.

p.s.GILEAD sieht halt sehr "bullish" aus,so nahe dem "allzeithoch".
[posting]20.293.433 von Buddah am 20.02.06 18:00:12[/posting]na, na,


guckst Du hier:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,402144,00.h…

auszug:

Zwei Medikamente können Menschen im unwahrscheinlichen Fall einer H5N1-Infektion helfen: Die antiviralen Medikamente Tamiflu (Roche) und Relenza (GlaxoSmithKline).

wobei man noch wissen muß, das roche NUR lizenznehmer ist:

Indirekter Profiteur des Tamiflu-Booms ist das amerikanische Biotech-Unternehmen Gilead Sciences. Roche hatte die Lizenz für den Tamiflu-Wirkstoff im Jahr 1996 von Gilead erworben. Im Gegenzug ist das US-Unternehmen an den Tamiflu-Umsätzen beteiligt. Insgesamt erhält Gilead 14 bis 22 Prozent des Tamiflu-Nettoumsatzes. Marktbeobachter rechnen für 2005 mit einer Tamiflu-Lizenzgebühr von umgerechnet rund 180 Millionen US-Dollar. Damit würde der Anteil am gesamten Gilead-Umsatz bei rund einem Zehntel liegen.

grüße

H.
Gilead ist überhaupt - und unabhängig von der Vogelgrippe - ein außerordentlich erfolgreiches Unternehmen. Seit 1998 von 2 auf 60 USD - und das ohne ernsthaften Rücksetzer.:eek::eek::eek:

Habe sie leider auch erst seit der Diskussion über die Vogelgrippe im Portefeuille ...
aber warum ich dachte das wäre eine gute aktie für langer wirt sie noch weiter runter gehen?:confused:
Kam grad im ARD-Newsfeed:

Patentstreit um HIV-Medikament
"Ein hoher Preis bedeutet Tod"

In Indien sind 5,1 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Zum Vergleich: Gerade mal 49.000 sind es in Deutschland - und hier gibt es Geld für die teure Behandlung. In Indien hilft man sich mit billigen Nachahmer-Präparaten. Doch ein von einem US-Konzern angestrengtes Patentverfahren droht, dem ein Ende zu setzen. Es ist der erste Härtetest für das neue indische Patentrecht.

Von Christoph Heinzle, ARD-Hörfunkstudio Neu Delhi

Bei dem Patentverfahren geht es um viel. Nach Darstellung der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" geht es um die Frage, ob Millionen von Patienten weltweit von der Behandlung mit lebenswichtigen Medikamenten ausgeschlossen werden. Im Zentrum des konkreten Falls steht das amerikanische HIV-Medikament Tenofovir. US-Hersteller Gilead hat für das Mittel in Indien ein Patent beantragt. Kommt der Konzern damit durch, dann wären indische Billigkopien, so genannte Generika, für die nächsten zwölf Jahre verboten.

Das hätte katastrophale Folgen, warnt Loon Gangte vom Netzwerk indischer HIV-Infizierter: "Für uns geht es bei diesem Patent nicht um Gewinne großer Pharmafirmen im Wettbewerb mit Generika-Herstellern." Für HIV-Infizierte gehe es um ihr Leben, betont er. Denn das Patent bedeute einen hohen Medikamentenpreis. "Und ein hoher Preis bedeutet Tod. Wenn die Regierung das Patent vergibt, würde das unsere Rettungsleine kappen", sagt Gangte.
Eine Frau trägt anlässlich des Weltaidstages eine rote Schleife durch Kalkutta. (Foto: REUTERS) [Bildunterschrift: Weltaidstag in Kalkutta: Nach Schätzungen der Uno könnte es bis 2010 in Indien über zehn Millionen Menschen mit HIV Infizierte geben.]

Tenofovir wird seit Jahren in den USA und Europa erfolgreich in der antiretroviralen Therapie für HIV-Infizierte eingesetzt. Es ist schonender als andere Medikamente und wird von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen. "Dieses Medikament wirkt", sagt der Anwalt Anand Grover. "Im Vergleich zu anderen antiretroviralen Mitteln hat es weniger Nebenwirkungen und ist wirksamer."
Indische Kopie kostet nur ein Siebtel

Für Entwicklungs- und Schwellenländer ist das amerikanische Medikament jedoch zu teuer und kaum erhältlich. In Südamerika, Asien und Afrika hofft man deshalb auf die Produktion von Generika-Herstellern wie Cipla aus Indien. Cipla bietet eine Tenofovir-Kopie zu einem Siebtel des Originalpreises an. Doch die Inder müssten die Produktion stoppen, käme die US-Firma Gilead mit dem Patent durch.

Das hätte nicht nur für Indien Konsequenzen, befürchtet Hans van de Weerd von "Ärzte ohne Grenzen". "Viele Menschen in Entwicklungsländern haben keinen Zugang zu diesem Medikament", sagt er. Eine Jahresdosis Tenofovir kostet pro Patient 5718 Dollar. In Ländern wie Indien, Brasilien oder Thailand könnten die Menschen sich das niemals leisten.
Testfall für das neue Patentrecht

Mit Unterstützung von "Ärzte ohne Grenzen" haben zwei Verbände von HIV-Infizierten in dieser Woche in Neu Delhi Beschwerde eingelegt und wollen das Patent für das Medikament in Indien verhindern. Ein erster Aufsehen erregender Testfall für das neue Patentrecht des Landes. Dieses soll das Urheberrecht internationaler Firmen schützen - auch und gerade im Pharmabereich, in dem Indien sehr stark ist. Dabei sollte es aber nach Willen von Regierung und Parlament Ausnahmen für lebenswichtige Medikamente geben. Pharmakonzerne und Patienten warten nun gespannt auf die Entscheidungen in ersten Fällen wie dem um Tenofovir.

Denn sollte Gilead mit seinem Antrag durchkommen, könnte es bald ähnliche Patente für andere Medikamente geben, fürchtet Yogendra Kumar Sapru vom Verband indischer Krebspatienten. "Wir begreifen das Ausmaß dieses Problems ist noch gar nicht", sagt er. "Wenn Patente für lebensrettende Medikamente gegen tödliche Krankheiten wie Aids oder Krebs vergeben werden, dann geht es um den Unterschied von Leben und Tod."
Was kann das für den Aktienkurs von Gilead bedeuten????

Bin schon länger investiert..... dem Ansehen von Gilead tut
das nicht wirklich gut, oder sehe ich da was falsch....

Ist vielleicht der letzte "kleinere" Kursrückgang aus dieser
Meldung zu schliessen??

Gruss
sechzgerfan
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