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Sind Sie bereit für den historischen Gold-Run 2013?

Gastautor: Armin Brack M.A.
02.02.2013, 20:06  |  6926   |   |   

So titelt die OXFORD CLUB EilDepesche, eine Publikation des Investor Verlages. Was steckt dahinter?

 

Die These: Während die USA, Deutschland, Italien und Frankreich über 70 Prozent ihrer Währungsreserven mit Gold abdecken würden, seien es in China erst 1,7 Prozent. Das Reich der Mitte bekäme nun angesichts der Eurokrise kalte Füße und könnte deshalb einen Teil seiner 3 Billionen US-Dollar an Cashreserven in Gold umschichten.

Ähnlich könnten demnach die S&P 500-Unternehmen in den USA denken, die auf rund einer Billion US-Dollar an Bargeld sitzen würden.

Weil der US-Anleihenmarkt mit einer Größe von 25 Billionen US-Dollar 2.800mal größer sei als der jährliche US-Goldmarkt würde bereits bei einer Umschichtung der Cashreserven im Promille-Bereich der Goldpreis regelrecht explodieren.

2.500 Tonnen Gold würden jährlich gefördert, umgerechnet 80 Millionen Unzen. Bei einem Goldpreis von 1.700 US-Dollar je Unze entspricht dies einer Summe von 136 Milliarden US-Dollar. Nur 1,25 Prozent dieser Produktion würde jährlich von Amerikanern in Form von Gold Eagles-Münzen gekauft. Bei anderen Rohstoffen wie Öl seien es bis zu 25 Prozent. Das zeige wie klein der Markt noch sei.

 

Folgende drei Zeichen würden eine Goldpreisexplosion ankündigen:

 

Zeichen 1: Speziell China treibe seit 2003 den Goldpreis durch heimliche Zukäufe. Autor Friedrich Lange zitiert Hou Huimin, den Generalsekretär der  China Gold Association, wonach China seine Goldreserven vorerst auf 5.000 Tonnen erhöhen wolle. Bereits die Erhöhung um 76 Prozent auf 1.054 Tonnen habe aber zu einem gewaltigen Anstieg in den letzten zehn Jahren geführt.

 

Zeichen 2: Bereits jetzt sei ein Kampf um das Gold des internationalen Währungsfonds IWF ausgebrochen, der insgesamt 403 Tonnen Geld auf den Markt gebracht habe.

Lange stellt die These auf, dass die BRIC-Staaten versuchen könnten den Goldanteil ihrer Währungsreserven dem weltweiten Durchschnitt von 11 Prozent anzupassen. Dafür müssten sie sich 8.000 Tonnen besorgen oder rund 3,3 Jahresproduktionen aller Goldminen.

Doch selbst wenn sie das machen. Werden Sie das wirklich in einem so hohen Tempo tun, dass der Goldpreis dabei weiter exorbitant steigt?

 

Zeichen 3: Die Nachfrage nach Gold-ETFs steige ungebremst durch erhöhte Nachfrage von Privatanlegern und institutionellen Investoren. Der SPDR Gold ETF halte allein einen Rekordbestand von 1.200 Tonnen Gold, obwohl er erst seit 2004 existiere.

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