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Blue Chips: DAX-Bilanz: Eon und RWE hui, Deutsche Bank pfui
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Blue Chips DAX-Bilanz: Eon und RWE hui, Deutsche Bank pfui

24.05.2014, 10:00  |  3299   |   |   

Der DAX erzielte dank einer starken zweiten Wochenhälfte einen Wochengewinn von 1,4 Prozent und schloss auf 9.768,01 Zählern.

Besonders erleichtert reagierten die Börsianer auf den aus China gemeldeten besser als erwarteten Einkaufsmanagerindex. Der steht nämlich mittlerweile kurz davor, eine wirtschaftliche Wachstumsphase anzuzeigen. Vor dem Wochenende sorgte dann das stärkste deutsche BIP-Wachstum seit drei Jahren für gute Laune und einen leicht positiven Wochenausklang.
In der abgelaufenen Handelswoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Montag) und Wochenhoch (Freitag) in einer Spanne von 245 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 16 zu 14 relativ ausgeglichen aus. Mit der Aktie der Deutschen Bank (-2,6 Prozent) ging es am stärksten bergab, was auch an der unbefriedigend verlaufenen Hauptversammlung und dem Dividendenabschlag in Höhe von 0,75 Euro gelegen hatte. Einen regelrechten Höhenflug verzeichneten hingegen die Titel von Eon (+7,4 Prozent) und RWE (+9,1 Prozent).

Eon und RWE stark gefragt

Positive Analystenkommentare halfen den Aktien von E.ON und RWE in höhere Kursregionen. So stufte zum Beispiel das US-Investmenthaus RBC Capital die Eon-Aktie hoch auf „Outperform“ und die RWE-Aktie auf „Sector Perform“ nach oben. Beide Aktien seien der europäischen Branche zuletzt angesichts fallender Strompreise, überreizter Bilanzen und fehlender Wachstumsmöglichkeiten deutlich hinterher gehinkt, schrieb der zuständige Analyst in der Studie vom Mittwoch. Es gab auch Kaufargumente aus einer anderen Richtung. Medienberichten zufolge soll es nämlich bei den Gesprächen über die Auslagerung der Atomrisiken Fortschritte geben. Der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller könnte bei der Suche nach einem Kompromiss für die Kosten der Stilllegung deutscher Atomkraftwerke und der Lagerung des Atommülls möglicherweise als Vermittler fungieren. Die Kernkraftwerksbetreiber sähen in dem Manager den idealen Moderator für die verzwickte Lage.

 

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