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Aktien Frankfurt Eröffnung DAX zollt höherem Euro Tribut – US-Bilanzen müssen hohe Bewertung rechtfertigen

Gastautor: Jochen Stanzl
12.01.2017, 09:49  |  791   |   |   

So schnell wie die Euphorie vor der Rede des designierten US-Präsidenten Donald Trump gestern an der Börse ankam, so schnell ist sie heute auch schon wieder verflogen. Große Überraschungen im Auftritt Trumps blieben aus, so verpasste auch der Dow Jones ein weiteres Mal den Sprung über die Marke von 20.000 Punkten. Aber nach der Euro-Rally fällt es dem Deutschen Aktienindex heute schwer, die Marke von 11.600 Punkten zu verteidigen.

Die Bewertungen am US-Aktienmarkt liegen aktuell 20 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Immer wenn Investoren in der Vergangenheit derartige Aufschläge bezahlt haben, wollten sie umso mehr sichergehen, dass die Unternehmen die hochgesteckten Gewinnsteigerungen auch liefern können. In dieser Berichtssaison spielen vor allem die Ausblicke der Firmen in einer Ära Trump eine wichtige Rolle. Die Frage ist, ob „Corporate America“ tatsächlich bereit ist für den Trumpschen Aufschwung?

Der aktuell gleichzeitige Anstieg der Zinsen und Aktienkurse wird sich langfristig zu einem Bremsklotz für die Börsen entwickeln. Höhere Zinsen bedeuten schließlich auch höhere Belastungen der verschuldeten amerikanischen Verbraucher, die dann weniger konsumieren werden, wenn die ersten hohen Rechnungen eintrudeln.

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