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Griechenland Ein ausgebombter und vergessener Aktienmarkt

Gastautor: Uwe Eilers
23.01.2017, 20:54  |  1076   |   |   

Seit den Höchstständen der griechischen Aktienindizes bei rund 5.300 Punkten im Jahr 2007 haben die Aktien bis Anfang 2016 zwischenzeitlich über 90 Prozent an Wert verloren. Sicherlich: die Wirtschaft ist aufgrund der massiven Sparauflagen der Regierung und der Steuererhöhungen drastisch eingebrochen. Es gab viele Unternehmenspleiten sowie drastische Gewinnrückgänge und damit verbunden einen entsprechenden Schrumpfungsprozess. Die Firmen, die diese Phase nun überstanden haben, werden gestärkt aus der Krise hervorgehen. Schließlich wurde erheblicher Ballast in den Unternehmen abgebaut und viele Prozesse deutlich verschlankt.

Die letzten konjunkturellen Daten Griechenlands waren leichte Hoffnungsschimmer am Horizont. Es scheint, dass die Wirtschaft einen Boden gefunden hat, auf dem dauerhaft aufgebaut werden kann. Auch wenn nach wie vor viele Probleme und Strukturreformen angegangen werden müssen, so ist die Tendenz offensichtlich nach oben gerichtet.

Der Athener Aktienindex "Athex Composite" scheint nicht nur einen langen tragfähigen Boden ausgebildet zu haben, sondern zeigt nunmehr deutliche Erholungstendenzen. Diese könnten sich bald wesentlich verstärken, wenn auch die kommenden Wirtschaftsdaten weiter nach oben zeigen und steigende Unternehmensgewinne erwartet werden. Selbst eine Verdoppelung der Aktienindizes ist dann im Bereich des Möglichen. Anleger können über den ETF „LYXOR UCITS ETF FTSE ATHEX LARGE CAP“ (ISIN FR0010405431) in den Markt einsteigen und an einem Anstieg partizipieren.

 



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