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Aktien New York Ausblick: Weiterhin kaum Bewegung erwartet
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Aktien New York Ausblick Weiterhin kaum Bewegung erwartet

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
12.04.2017, 14:56  |  482   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Am US-Aktienmarkt dürfte der Handel am Mittwoch zunächst unspektakulär weitergehen. Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn mit 0,04 Prozent im Minus auf 20 642 Punkte. Im Handelsverlauf könnten aktuelle Daten zu den Öllagerbeständen Aufmerksamkeit auf sich ziehen. In der vergangenen Woche hatte ein überraschender Lageranstieg die Ölpreise zeitweise deutlich unter Druck gebracht.

Rar gesät sind weiterhin die Unternehmensnachrichten, denn erst am Donnerstag eröffnen die Banken JPMorgan , Citigroup und Wells Fargo die Berichtssaison für Großkonzerne.

Einen kräftigen Sprung nach oben machten derweil vorbörslich die Papiere von Blackberry mit plus 15 Prozent. In einem Schiedsspruch im Streit mit dem Chiphersteller Qualcomm waren dem kanadischen Smartphone-Hersteller rund 815 Millionen US-Dollar zugesprochen worden. Blackberry hatte Qualcomm überhöhte Lizenzgebühren vorgeworfen.

Weiter im Blick bleiben zudem Aktien von Fluggesellschaften. Delta Air Lines überzeugte vorbörslich mit einer erfreulichen Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal. Die Papiere gewannen daraufhin vorbörslich knapp 3 Prozent.

Mit 1,5 Prozent im Plus zeigten sich vorbörslich auch die Papiere der American Airlines. Mit einem Aufschlag von knapp 4 Prozent waren sie tags zuvor nach Verkehrszahlen für März bereits Spitzenwert im Nasdaq 100 gewesen. Im ersten Quartal sei beim Umsatz deutlich geworden, dass sich die seit längerem erwartete Erholung der durchschnittlichen Flugpreise durchzusetzen beginne, hieß es nun.

United Continental stiegen vor dem Handelsstart um 1,2 Prozent. Am Dienstag hatten die Aktien der Muttergesellschaft von United Airlines zeitweise mehr als 4 Prozent an Wert eingebüßt. Die Fluggesellschaft hatte in den sozialen Netzwerken weltweite Empörung hervorgerufen, nachdem sie einen Passagier wegen Überbuchung gewaltsam aus dem Flugzeug entfernen ließ./ck/stb

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