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Abwärtsmarsch Beginnen die Chaos-Tage an den Börsen?

18.05.2017, 11:35  |  8411   |   |   

Donald Trump sorgt mit seinen Baustellen für Bewegung an den internationalen Aktienmärkten. Der Dow Jones erlebt den größten Verlust seit Trumps Amtsantritt. Deutliche Verluste in Tokio haben am Donnerstag in Asien die Marschrichtung vorgegeben. Der DAX rutschte innerhalb von 48 Stunden von 12.800 Punkten auf 12.500 Punkte.

Trump hatte bislang nichts geliefert und die ersten 100-Tage waren eher ernüchternd. Davon haben sich die Finanzmärkte kaum beeindrucken lassen und setzten die Rally fort. Nun scheint das Chaos im Weißen Haus eine kritische Größe erreicht zu haben: Ein Amtsenthebungsverfahren steht im Raum. 

Damit könnte die Rally vorbei sein, denn der Dow Jones brach am Mittwoch um mehr als 300 Punkte ein. Die Wall Street verzeichnete den schwärzesten Tag seit September 2016. Gibt es wirklich ein Unbehagen? Der Angstindex Vix schoss um mehr als 40 Prozent in die Höhe - was der stärkste Anstieg des Barometers seit der Brexit-Abstimmung im vergangenen Juni war("Welt").

Dow Jones

Auch in Deutschland breitet sich eine gewisse Nervosität bei den Anlegern aus. Der DAX verlor innerhalb der letzten 48 Stunden fast 300 Punkte. Dies war der stärkste Rückgang in den letzten drei Monaten. Der DJ Euro Stoxx 50 ging innerhalb der letzten 24 Stunden von 3.633 Punkte auf 3.550 Punkte.  

DAX

E-Stoxx 50

Der kontinentale Sammelindex Stoxx 600 Asia Pacific fiel um knapp 1 Prozent auf 177,45 Punkte. Der Nikkei 225 gab deutlich um 1,32 Prozent auf 19 553,86 Punkte nach und erlitt den größten Tagesverlust seit sechs Wochen. In China knüpfte der CSI-300-Index an seine Verluste vom Vortag an. Der Index, der die 300 größten Werte an den Börsen in Shanghai und Shenzhen abbildet, gab um 0,35 Prozent auf 3398,11 Punkte nach. In Hongkong begab sich der Hang-Seng-Index zuletzt um 0,70 Prozent auf 25 117,19 Punkten auf Talfahrt, siehe hier.

Nikkei 225

In Australien setzte der ASX-200-Index seinen Kursrutsch vom Vortag nochmals um 0,82 Prozent auf 5738,31 Punkte fort.

Auch wenn Finanzexperten noch nicht von einer Panik an der Börse sprechen wollen, könnte es diese Woche zu einer gewissen Zäsur kommen. Investoren müssen ihre Hoffnungen in die Politik Trumps gründlich prüfen und Zweifel erstmals ernst nehmen. Fakt ist, die Gelassenheit hat sich in eine Anspannung transformiert und der Dollar, der als Trump-Barometer gilt, hat sämtliche Gewinne seit der Wahl wieder abgegeben.

 

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