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Bitcoin oder doch Shitcoin?! (Seite 809)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.448.203 von Roothom am 16.12.18 12:09:00
Zitat von Roothom: "Drittens muss nicht jede kleine Transaktion in der Blockchain dauerhaft gespeichert werden"

Ich dachte, genau darin besteht der enorme Vorteil der blockchain - dass alles fortgeschrieben und nichts manipuliert und später geändert werden kann.

Soweit ich das verstanden habe, ergeben sich die Guthaben bei bitcoin doch aus der Fortschreibung aller Transaktionen, oder? Wie soll das sichergestellt werden, wenn nicht alles gespeichert wird und dadurch Lücken in der Kette entstehen?


Stell dir folgende Transaktionen vor:
+800 mBTC Gehalt
-250 mBTC Miete
-15 mBTC Handyvertrag
-10 mBTC Internet
-25 mBTC Lebensmittel
-1 mBTC Kaffee
-20 mBTC Tanken
-2 mBTC Fastfood
-5 mBTC Kino
-15 mBTC Lebensmittel
-1 mBTC Kaffee

Diese Transaktionen könnte man nun alle in die Blockchain schreiben. Die Gebühren wären zur Zeit vernachlässigbar, wenn aber die Anzahl der Nutzer steigt dann wird der Platz für Transaktionen in der Blockchain teurer. Im Grunde ist nur wichtig dass der Kontostand am Ende stimmt, die einzelnen Transaktion müssen nicht auf mehreren tausend Bitcoin-Nodes rund um den Globus für ewig gespeichert werden. Statt die 11 Transaktionen einzeln abzuspeichern wäre eine einzelne gekürzte Transaktion mit +456 mBTC ausreichend.
Das Lightning Network ermöglicht genau das. Die Transaktionen werden zunächst nur zwischen den Nutzern verrechnet ohne dass eine Transaktion auf der Blockchain stattfindet. Die Transfers im Lightning Network sind trotzdem kryptographisch abgesichert. Es bleibt jederzeit möglich die Abrechnung auf der Blockchain mit einer Transaktion abzuschließen. Die Blockchain sichert also immer noch die Transaktionen ab aber es wird nicht jede Transaktion einzeln hineingeschrieben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.449.209 von Falschgeldfahnder am 16.12.18 17:31:24Wer sagt denn das wir bis 31.12.2018 dort stehen?
Ich stoße sie wieder Mitte 2020 ab und wir können gerne eine Wette abschließen das ich dann im Gewinn bin.)
Prognosefreies Investieren
Wer bei seinen privaten Investments auf bestimmte Kursverläufe in bestimmter Zeit angewiesen ist, ist nur zu bedauern. Schon mal was von prognosefreiem Investieren gehört? Aber das Elend beginnt ja schon bei der Wahnvorstellung, man könne in den Bitcoin investieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.449.278 von XBT am 16.12.18 17:55:12
Sorry, wenn das etwas altmodisch und naiv klingt, aber
woher weiss mein Chef, wieviel Miete ich zahlen muss und was sonst noch so?

Mein Gehalt überweise ich doch nicht selbst...

War die anderen Positionen betrifft - klar kann man die zusammenfassen (macht man bei Sammelueberweisung ja auch), aber was, wenn mein provider den Nachweis will, dass ich bezahlt habe, wenn die einzelne Transaktion nicht gespeichert wird? In der alten Welt kann man die Umsätze alle sehen und nachvollziehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.449.524 von GuentherFranz am 16.12.18 19:14:37
Zitat von GuentherFranz: Wer bei seinen privaten Investments auf bestimmte Kursverläufe in bestimmter Zeit angewiesen ist, ist nur zu bedauern. Schon mal was von prognosefreiem Investieren gehört? Aber das Elend beginnt ja schon bei der Wahnvorstellung, man könne in den Bitcoin investieren.


Warten wir mal ab was passiert wenn die Fiatwährung erodiert, denn das wird sie bald.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.449.524 von GuentherFranz am 16.12.18 19:14:37Jogibär 1964 feiert sein Comeback
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.449.548 von Roothom am 16.12.18 19:18:21
Zitat von Roothom: woher weiss mein Chef, wieviel Miete ich zahlen muss und was sonst noch so?

Mein Gehalt überweise ich doch nicht selbst...

War die anderen Positionen betrifft - klar kann man die zusammenfassen (macht man bei Sammelueberweisung ja auch), aber was, wenn mein provider den Nachweis will, dass ich bezahlt habe, wenn die einzelne Transaktion nicht gespeichert wird? In der alten Welt kann man die Umsätze alle sehen und nachvollziehen.


Ich habe das Lightning Network nur sehr vereinfach dargestellt. Die gesamten Transaktionen sind alle erstmal noch nicht in der Blockchain gespeichert. Das Gehalt muss also auch schon übers Lightning Network transferiert werden. Du könntest sofort nach dem Gehaltseingang eine Settlement-Transaktion ausführen damit der Geldeingang in der Blockchain verewigt wird. Das würde man aber nicht tun da man die Transaktionsgebühren sparen will. Der Arbeitgeber hat auch so keine Kontrolle mehr über das gesendete Geld. Das ist der Trick im LN, man kann Geld empfangen und senden ohne dass einzelne Transaktionen in der Blockchain nötig sind. Man behält aber trotzdem die Kontrolle. Theoretisch sind die Settlement-Transaktionen, wo alle Geldein- und ausgänge zusammengefasst werden, jahrelang nicht nötig wenn man alles über das Lightning Network abwickeln kann. Die Blockchain dient bei der Sache als wichtiger Ankerpunkt, wenn etwas schiefläuft dann ist eine Transaktion in der Blockchain nötig.
Die LN-Transaktionen sind zwar nicht mehr öffentlich einsehbar, aber sie sind alle lokal in der Wallet protokolliert. Im Zweifel kann man diese veröffentlichen und dann kann sie jeder anhand der Signaturen kontrollieren.

Technisch ist das alles sehr komplex aber die Arbeit wird von der Wallet übernommen. Der Nutzer muss nicht vollständig verstehen was im Hintergrund passiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.449.548 von Roothom am 16.12.18 19:18:21
Zitat von Roothom: woher weiss mein Chef, wieviel Miete ich zahlen muss und was sonst noch so?

Mein Gehalt überweise ich doch nicht selbst...


Stell dir vor dein Chef übergibt dir einen Scheck welcher den Empfänger noch nicht eingetragen hat. Diesen Scheck könnest du einlösen oder du könntest ihn auch weitergeben. Da Schecks nicht teilbar sind müsstest du bei einer Bezahlung als Rückgeld einen kleineren Scheck bekommen. Der Vergleich hinkt aber spätestens bei der Einlösung, denn die bleibt immer Abhängig von der Solvenz des Ausstellers und der Bank.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.449.587 von Paxton14 am 16.12.18 19:26:04
Zitat von Paxton14:
Zitat von GuentherFranz: Wer bei seinen privaten Investments auf bestimmte Kursverläufe in bestimmter Zeit angewiesen ist, ist nur zu bedauern. Schon mal was von prognosefreiem Investieren gehört? Aber das Elend beginnt ja schon bei der Wahnvorstellung, man könne in den Bitcoin investieren.


Warten wir mal ab was passiert wenn die Fiatwährung erodiert, denn das wird sie bald.


Na ja, dein Bitcoin ist in 12 Mionaten um 80 % erodiert. Das hat sie deinem sogenannten Fiatgeld bereits voraus.

Wenn ich 80% meines Vermögens in 12 Monaten verloren hätte, wäre ich sauer und ärmer.:kiss:
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